Montag, 5. Februar 2018

Goodbye & Hello – Januar & Februar

Wie schon am Freitag angekündigt kommt nun, besser spät, als nie, mein kurzer Rückblick auf einen doch durchwachsenen Januar.
Der hatte im Leben 1.0 viele Fatigue-Phasen dabei, die meinen Alltag unfassbar lang- und mühsam gemacht haben. Das darf nun sehr gerne vorbei sein, denn ich habe so viele Ideen und Pläne und mag die auch in die Tat umsetzen können.

Hier auf dem Blog war es, auch durch meine um die erste Januarwoche verlängerte Weihnachtspause, etwas stiller, immerhin, drei wunderbare Rezepte konnte ich mit Dir teilen, meinen Alltag und die Freitagsfunde.

Aber der Reihe nach...

Zum jahresauftaktlichen Pläneschmieden gab es HIER himmlische Haferkekse, die dank der verwendeten Mandarinen den ganzen Winter über hervorragend schmecken.
gluten free Clemetine-Oat-Cookies
Claras neue Aktion #alleliebenpasta lief im Januar auch an, ich habe HIER zur Edition mit Gemüse eine leckere Variante mit Rosenkohl und cremiger Fetasauce geteilt. Das könnte ich auch mal wieder kochen...
creamy Pasta with roasted Brussel Sprouts and Feta with a gluten free option
Last but not least habe ich HIER mein alljährliches Wohin-nur-mit-den-Weihnachtsresten-Problem gelöst und aus altbackenem Panettone köstlich-kleine süße Semmelknödel gemacht. Eine Vanillesauce gab es noch dazu und wenn Du jetzt Lust auf das Rezept, aber keinen Panettone hast, dann lass Dir gesagt sein, dass das auch klasse mit Stuten oder Brioche funktioniert.
Homemade Panettone-Dumplings with Vanilla Sauce, the perfect idea for those last leftovers from the Holidays
Am 12. habe ich Dich HIER mit durch meinen Alltag genommen
und freitags sind wir gemeinsam durchs WWW gehüpft und zwar
DIY Calendar with watercolor moon
HIER und
White Tulip, Macro
Und dann gab es da noch etwas ganz Neues, die #Ideenfunken. Das ist ein Format, das ich neu eingeführt habe und in dem ich an jedem 3. Sonntag im Monat mit Dir teile, was mich inspiriert und meine Ideen zünden lässt. In diesem Monat ging es  HIER um die Macht der Musik, im Februar...wer weiß? Es geht in eine ganz andere Richtung, Du darfst gespannt sein. 
DIY calligraphy with watercolor wreath, nurture
Und sonst so?

Im Leben 1.0 habe ich viel kalligraphiert und einen kleinen ‚Auftrag’ für den Lieblingsmenschen fertiggestellt, der beim Empfänger sehr gut angekommen ist. Es ist so schön, anderen Menschen mit meiner Leidenschaft eine Freude zu machen, da finde ich gar keine Worte für! Ich habe wahnsinnig viele Ideen für meinen Kalligraphie-Instagram-Kanal, der momentan im Dornröschenschlaf liegt – kennst Du das, Du hast ZU viele Ideen und weil Du Dich nicht sortierst, passiert gar nichts, anstatt richtig viel? Das möchte ich im Februar endlich ändern und daran habe ich in den letzten Tagen auch schon fleißig gearbeitet.
Explore, modern calligraphy
Hier auf LiebesSeelig warten köstliche Rezepte auf Dich, ich möchte Dir im Februar von einer alten, wiederentdeckten Liebe erzählen, werde einen weiteren #Ideenfunken mit Dir teilen, freitags sind wir sowieso fest verabredet und ich bin gespannt, ob ich es endlich auch einmal im laufenden Jahr schaffe, eine meiner vielen DIY-Ideen zu posten, anstatt sie alle zwei Jahre im Dezember zu zeigen.

Daneben warten im Februar eine kleine Reise und ein Bloggerevent auf mich, das Wiedersehen mit liebsten Menschen und ein wichtiger Geburtstag, ich hoffe schwer, den lieblingsmenschlichen Grippeviren zu entgehen und freue mich, Ideen und Pläne umzusetzen. Du bist herzlich eingeladen, mich dabei virtuell zu begleiten!

Liebst,
Sabine

Freitag, 2. Februar 2018

Freitagsfunde {188}

Liebe Woche, eigentlich hatte ich andere Pläne. 
Ich wollte ein leckeres Rezept mit Mangold und Kichererbsen teilen, hatte den Rückblick auf den Januar in Gedanken auch schon fertig geschrieben – und dann, dann kamst Du. Einfach so und ich muss sagen, Du warst anstrengend. Gar nicht im Besonderen, aber Deine sieben Tage (und vor allem die Fatigue, die sie im Gepäck hatten) haben mich geschafft.
Auf ein Neues also im Februar, der sehr gerne etwas netter werden darf.

So ganz sang- und klang- und vor allem postlos konnte ich aber doch nicht bleiben und so kommen nun zumindest die Freitagsfunde, meine allwöchentliche Sammlung an kleinen und großen Funden aus dem WWW, zu schön, um ungeteilt zu bleiben.
Red Tulips to welcome spring
In dieser Woche wurde der Befreiung von Auschwitz gedacht, ein Tag der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Deutschland. Einen großartigen Blogpost dazu habe ich HIER gefunden, denn erinnern ist so, so wichtig, gerade heute, denn in unserer Gesellschaft (und weltweit!) geht das muntere Spiel von Nationalismus und Patriotismus, gepaart mit Ausgrenzung, wild weiter.

Einen Beitrag zu einem ganz anderen Umgang mit ‚Anderen’, Flüchtlingen nämlich, hat Julius HIER geteilt, er stellt uns ein Modelabel vor, das Integration ganz praktisch lebt. So etwas macht mir Mut.

Gerettet, was zu retten ist, wird bei Heike HIER, die ein himmlisches Romanesco-Süppchen mit Kichererbsen zaubert und dazu noch eine ganze Liste großartiger Foodblogs verlinkt, die alle dem Kohl zu neuen Ehren verhelfen wollen. Lecker!

Einen wirklich lesenswerten Artikel habe ich HIER gefunden, der erschreckend und einfühlsam zeigt, wie giftig Körperideale sein können. Wenn Du Englisch verstehst, unbedingt lesen.

Und noch einen Post, den Du unbedingt lesen musst, habe ich diese Woche verschlungen, Fee schreibt, wieso wir alle wieder lernen müssen, ergebnisoffen zu reisen. Was sie damit meint und wieso es so wichtig ist, liest Du, wenn Du HIER klickst.

Und das war es auch schon wieder für diese Woche. War ein Link dabei, der Dir besonders gut gefallen hat? Das würde mich total freuen!

Ich geh dann mal meine Lebensgeister suchen...

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Freitag, 26. Januar 2018

Freitagsfunde {187}

Hattest Du eine schöne Woche? So eine mit ersten Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze und frühlingshaften Temperaturen? Ich hoffe es und noch viel mehr, dass Du das auch genießen konntest.
Bevor es nun mit Volldampf ins Wochenende geht habe ich noch meine kleine Linksammlung für Dich, die Freitagsfunde.  Ich freue mich, wenn etwas für Dich dabei ist. 
Einen äußerst lesenswerten Artikel habe ich diese Woche HIER bei Melina gefunden, die über wertvolle Inhalte und Social Media nachdenkt. Absolute Empfehlung!

SO eine schöne Geschichte! Ich bin ja nicht so der rührselige Typ (also...innerlich schon), aber das hat mich gepackt. Worum’s geht? Bitte HIER entlang.

Eine schöne Idee, mehr Farbe ins Haus zu bringen habe ich HIER gefunden. Ich muss ja zugeben, dass ich etwas verknallt in die kleinen gefilzten Punkte bin, die das Kissen zieren.

Letzte Woche habe ich Dich auf das Projekt Feel good von Lou HIER aufmerksam gemacht. In dieser Woche setzt sie noch einen drauf (und schafft es damit prompt wieder in die Freitagsfunde), HIER kannst Du Dir ihr Buch der schönen Dinge herunterladen, zwei Poster gibt es obendrauf. So toll, vielen lieben Dank!

Sechs Märchen für die moderne Frau – herrlich und HIER nachzulesen.

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf geteilte Freude (es könnte sein, dass es dazu am Sonntag einen Blogpost gibt), auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, auf einen geplanten Besuch im Museum und hoffentlich auf  etwas  deutlich mehr Kraft. Die hat es diese Woche nämlich nicht so gut mit mir gemeint.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Dienstag, 23. Januar 2018

Süße Semmelknödel mit Vanillesauce

Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, da habe ich Dir HIER schon einmal ein wunderbares Rezept gezeigt, in dem Du Reste von Panettone, süßem Stuten oder Brioche verwerten kannst.
Nun habe ich mich in diesen 364 Tagen nicht so grundlegend geändert, dass sich nicht wieder einmal diese Situation ergeben hätte – übrig gebliebener Panettone.
Homemade Panettone-Dumplings with Vanilla Sauce, the perfect idea for those last leftovers from the Holidays
Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich meinen glutenfreien Panettone auch erst am 24. Dezember angeschnitten und dann die Weihnachtstage über mit Hilfe fleißig daran gegessen habe. Allerdings, das gute Stück war groß, die Weihnachtstage irgendwann vorbei und die fleißigen Mitesser so panettonesatt wie ich. Es musste also, wieder einmal, eine Lösung her.
Natürlich hätte ich es wie schon 2017 machen und die Reste zu einem Scheiterhaufen verarbeiten können.  Ich war auch schon kurz davor, als mir eine Idee wieder einfiel, die mich im Sommer einmal flüchtig gestreift hatte – süße Semmelknödel. Die müssten sich doch auch aus dem Panettone machen lassen...?
Homemade Panettone-Dumplings with Vanilla Sauce, a great way to make the most of your Christmas leftovers
Damit startete mein Experiment, denn zunächst musste ich diesen herrlich fluffigen, saftigen Panettone (und das glutenfrei - der wird im nächsten Jahr wieder gekauft!) trocknen. Für Semmelknödel braucht es schließlich Knödelbrot und egal, ob Du nun Brötchen, Brezen oder Brot verwendest, altbacken und trocken sollte die Basis sein.
Ich habe also meinen Panettone klein gewürfelt, eine Woche trocknen lassen und mich dann äußerst erfolgreich in die Experimentierküche begeben – aber das hast Du schon gewusst, denn sonst gäbe es heute kein Rezept für Dich.

Übrigens – ob nun glutenfrei oder nicht, die Knödel gelingen sicher.
Homemade Panettone-Dumplings with Vanilla Sauce, glutenfree and delicious
Wollen wir?

Süße Semmelknödel mit Vanillesauce (glutenfrei oder auch nicht)

Ergibt 9 kleine Knödel

Knödel
170g altbackenes süßes Brot wie Panettone oder Stuten in kleinen Würfeln
100 ml Milch
1 Ei, Gr. L
Prise Salz fürs Kochwasser

Vanillesauce
250 ml Milch
2 EL Milch extra
1 EL Kartoffelstärke (Mais-, Reis- oder Tapiokastärke gehen auch)
½ Vanilleschote
1 TL Vanillezucker (bei mir: selbst gemacht*)

Zunächst erwärmst Du die Milch für die Knödel und übergießt damit Deine Brotwürfel. Mit einem Löffel gut umrühren und dann abgedeckt für 30 Minuten einweichen lassen.
Nach dieser Zeit das Ei unterrühren und anschließend mit den Händen gut durchmischen.

Kleine Knödel formen und diese dann garen:

a) im Dampfgarer: bei 100°C für 25 Minuten dämpfen oder

b) im Topf: Wasser in einem großen Topf einmal aufkochen lassen, leicht salzen und die Knödel vorsichtig hineingleiten lassen. Die Hitze sofort reduzieren,  wenn das Wasser zu stark kocht, zerfallen Dir die Knödel. Die Semmelknödel etwa 10-15 Minuten sieden lassen und dann aus dem Wasser nehmen.

In beiden Fällen mache ich eine Probe, indem ich einen Knödel mutig halbiere, um zu sehen, ob er auch durchgegart ist.

Warm oder auch kalt servieren und das am besten mit meiner schnellen, glutenfreien Vanillesauce.

Dazu wird die Milch aufgekocht, während sie erhitzt bereiten wir die übrigen Zutaten vor.
Die 2 EL Milch extra werden in einer kleinen Tasse mit dem Zucker, dem ausgekratzten Mark einer halben Vanilleschote und der Stärke glatt gerührt. Achte darauf, dass sich keine Klümpchen bilden.
Anschließend wird diese Mischung in die Milch gegossen, sobald diese aufkocht.
Unter Rühren für etwa 1-2 Minuten köcheln lassen, damit der Stärkegeschmack verloren geht.

Vom Herd nehmen und warm oder kalt genießen.
Panettone-Dumplings with Vanilla Sauce, a glutenfree, easy to make way to get the most of your last Christmas Bakery
Ja, so einfach kann es sein, ich mag es ja sehr, wenn Gerichte nach viel mehr Arbeit schmecken, als sie letztlich gemacht haben.

Wie Du siehst, habe ich kaum Zucker verwendet, was schlicht daran liegt, dass mein Panettone recht süß war. Verwendest Du weniger süßes Brot oder auch normale Brötchen, kannst Du der eingeweichten Knödelmasse einfach Zucker und nach Geschmack auch klein gehackte Trockenfrüchte beigeben. In dem Fall würde ich etwas weniger Brot verwenden, damit die Masse noch feucht genug bleibt.
Homemade Vanilla Sugar, easy to make and oh-so good
Ein Wort noch zum *Vanillezucker, den ich selbst mache und das denkbar einfach. Leer gekratzte Vanilleschoten, wie ich sie auch heute zurückbehalten habe, kommen bei mir in ein verschließbares Glas und das mit reichlich Zucker, der nach etwa 2 Wochen den Geschmack der Vanille hervorragend angenommen hat. Ja, mehr brauchst Du nicht für Deinen eigenen Vanillezucker, den ich bei allen Rezepten wie normalen Zucker verwende.
Sweet Panettone-Dumplings, glutenfree and delicious
Die fertigen Semmelknödel sind herrlich locker und fluffig, zergehen auf der Zunge und sind als kleine Sünde ein tolles Beispiel dafür, dass sich aus Resten noch eine Menge machen lässt.
Übrigens – auch als üppiges Sonntagsfrühstück super geeignet, wer sagt denn, dass sich Stuten und Ei erst im Magen treffen dürfen ;-)?

Frisches Obst passt zu den kleinen Knödeln ebenso gut wie die Sauce und Du kannst sie auch mit Eis servieren.

Die Größe der Knödel kannst Du Deinen Vorlieben anpassen, da Desserts ja für den kleinen Löffel gemacht sind und ich zwei kleine Knödel lieber mag als einen großen, habe ich mich für die gezeigte Variante entschieden. Formst Du größere Knödel denk bitte daran, die Garzeit zu verlängern.
Homemade Vanilla Sauce, glutenfree and very low in sugar
Das Rezept für die Vanillesauce ist mein klassisches Basisrezept und falls Dich die Zubereitung schwer ans Puddingkochen erinnert, bist Du auf dem richtigen Weg. Vanillesaucen kann man natürlich auch auf Eigelbbasis machen, mir persönlich gefällt diese leichtere Variante aber besser und ich wollte auch nicht noch mehr Eier verwenden, die waren schließlich auch schon in Mengen im Panettone verarbeitet.
Die Sauce kannst Du zu allem servieren, wozu Vanillesauce eben schmeckt, sie hält sich im Kühlschrank einige Tage.

Was machst Du aus Resten?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 21. Januar 2018

Von der Inspiration - Ideenfunken #1

Heute ist der 3. Sonntag im Monat und das heißt in diesem Jahr Zeit für die Ideenfunken.

Was das ist?

Nun, ich werde immer mal wieder gefragt, was mich inspiriert, wo ich Inspiration finde und wie ich es schaffe, so viele Ideen zu haben. Ich frage mich eher – wie nicht?
So ist die Idee zu den Ideenfunken entstanden, denn nichts anderes ist Inspiration für mich. Eine kleine Idee, ein Gedanke, kurz gezündet und oft genug gleich wieder weg. Diese Funken einzusammeln ist die eine Kunst, Gelegenheiten zu schaffen, in denen sie zünden können, die andere und die Basis für alles weitere.

So mag ich Dir 2018 jeden Monat einen Ideenfunken vorstellen, Momente, in denen mich die Inspiration finden kann, Menschen oder Gelegenheiten, die meine Inspiration zum Blühen bringen – und vielleicht ja Deine auch?

Heute starten wir mit etwas, das mich immer wieder inspiriert und zwar auf ganz unterschiedliche Weise. Etwas, das meine Stimmung beeinflusst, meinen Tag retten kann und bei dem Du mir sicherlich sofort zustimmen wirst, das es so, so inspirierend sein kann.
Ich spreche von der Musik.

Wann hast Du Dich zuletzt ganz still hingesetzt und wirklich nur Musik gehört? Ohne dabei zu lesen, aufzuräumen, Dich zu unterhalten? Ohne Dich ablenken zu lassen von den Tönen?
Wann hast Du es das letzte Mal geschafft, wirklich nur bei der Melodie zu sein, in diesem himmlischen Zustand kurz vor dem Tagtraum, der erfüllt ist von Musik?

Der Lieblingsmensch und ich waren am letzten Freitag in einem überraschend guten Konzert hier in München, Liszt wurde gespielt und zwei Stücke von Débussy, außerdem Wagner, mit dem ich mich in diesem Leben aber nicht mehr anfreunden kann.
Eine richtig gute Pianistin hat Liszt herrlich kraftvoll interpretiert und die ausgewählten Stücke von Débussy...ein Traum, gerade, weil sie nicht so gefällig sind, dass sie schon in einem Disneyfilm oder Werbejingle verheizt worden wären.
Während ich da saß und die Musik durch mich strömte, hatte ich, ganz von allein, so viele Ideenfunken, dass es für eine ganze Wunderkerze gereicht hätte. Dabei wollte ich eigentlich nur der Musik zuhören.
Gerade in Konzerten passiert mir das oft, ich komme innerlich so sehr zur Ruhe und bin ausschließlich auf die Musik konzentriert, dass mein Kopf frei wird für neue Ideen, für ganz viel Inspiration und goldene Gedanken. Dabei ist es natürlich Geschmackssache, was für eine Art Musik gerade gespielt wird, gerade bei klassischen Stücken aber finde ich meinen Ort für Ideenfunken.

Im hektischen Alltag geht diese Ruhe, die Muse, der Musik wirklich zuzuhören, anstatt sie als Hintergrundrauschen wahrzunehmen, immer häufiger verloren. Weil es Zeit kostet, weil es immer schwieriger wird, auch innerlich Ruhe zu finden (die für so ein Erlebnis ja eigentlich die Grundlage ist). 
Nicht an morgen zu denken, nicht die nächste Woche zu planen, nicht im Geiste die Einkaufsliste zu ergänzen, sondern einfach mal zuhören, das sollten wir viel öfter tun und zwar nicht nur der Musik, sondern auch unseren Mitmenschen. Wer weiß – vielleicht lauert die nächste zündende Idee ja schon um die Ecke?

Hab einen leuchtenden Sonntag!

Liebst,
Sabine,
die diesen Gedanken zur Inspiration nur allzu gern teilt beim entspannten #sonntagsglück von Katrin

Freitag, 19. Januar 2018

Freitagsfunde {186}

Ja ist denn schon Wochenende? Es ist und ich kann die Blogwoche ja auf gar keinen Fall enden lassen ohne meine Freitagsfunde. In dieser kleinen Sammlung zeige ich Dir, was mir in den letzten Tagen im WWW vor die Füße gefallen ist und was mir zu gut gefiel, um es nicht zu teilen.

Das Wichtigste aber zuerst, wie war Deine Woche? Hast Du Sturm, Regen und Schnee gut überstanden? Ich hoffe es sehr! 
Wenn Du noch die eine oder andere Anregung brauchst, um Dich wohl zu fühlen, kann ich Dir die Aktion von Lou HIER ans Herz legen, die Dich, wenn Du denn magst, 30 Tage lang mit Emails und Impulsen zum Thema Achtsamkeit versorgt.

Braucht es etwas mehr für Dein Wohlbefinden, bzw. möchtest Du die Achtsamkeit auch beim Essen walten lassen, dann habe ich HIER das perfekte Rezept für Dich gefunden. Ob als kleine Kur oder aber einfach zum Abendessen, ich liebe Kichadi und finde Sarahs Version sehr gelungen. Lecker!

Ich bin ja gar keine Freundin von guten Vorsätzen, wähle aber immer ein Wort für mein neues Jahr. Das kann etwas sein, auf das ich hinarbeite, eine Eigenschaft, an die ich mich regelmäßig erinnern mag oder Ähnliches. Eine Anleitung, Dein Wort für das neue Jahr zu finden, wurde HIER veröffentlicht. Noch ist es ja nicht zu spät.

Du suchst noch nach einer hübschen Idee für Deine Wände? Du möchtest Pflanzen im Haus haben, die Du gar nicht töten kannst? Prima, dann habe ich HIER genau das Richtige für Dich.

Gleich zwei Artikel habe ich in den letzten Tagen gelesen, die sich mit dem Druck auseinandersetzen, den wir selbst uns machen – ob nun privat oder beruflich. Und obwohl beide Posts so verschieden sind, dieser HIER auf Englisch und der HIER auf Deutsch erschien, so haben sie doch eines gemeinsam – eine Antwort, die Lösung gibt es nicht. Vielleicht tut es ja schon gut, wenn die Diskussion angestoßen wird? Wichtig genug wäre sie ja!

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Ich freue mich, wenn etwas für Dich dabei war und starte nun fröhlich ins Wochenende. Das wird für den Lieblingsmenschen und mich ein tolles Konzert zum Auftakt bereithalten, viel Zeit füreinander und zum Atem holen, am Sonntag die erste Folge meiner neuen Blogreihe Ideenfunken (oh, wie freu ich mich!) und sicherlich noch ein paar grandiose Momente, die ich noch gar nicht auf dem Schirm habe.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 18. Januar 2018

Alle lieben Pasta – mit Feta und Rosenkohl

Ich gebe zu, der Titel ist durchaus kontrovers, wird doch Rosenkohl gnadenlos unterschätzt und oft genug so gar nicht gemocht. Und ich sehe es auch ein, lange Zeit konnte mich niemand begeistern für die müffelnden, bitteren kleinen Kerlchen. 
gluten free Pasta with roasted Brussel Sprouts and Feta
Oh, was hatte ich Unrecht!

Vor einigen Jahren bin ich dazu übergegangen, Gemüsesorten, die ich eigentlich gar nicht toll finde, auf ungewöhnliche Weise zuzubereiten, in der Hoffnung, dass wir doch noch Freunde werden könnten.
Zumindest mit dem Rosenkohl hat das phantastisch geklappt und ich mag ihn seitdem sehr.
Pasta with roasted Brussel Sprouts - how to shave the Brussels
Der Trick besteht darin, die kleinen Knollen nicht etwa zu kochen, wie das klassischerweise getan wird, sondern den Kohl, hübsch klein geschnippelt, gar zu braten. Das ergibt einen Unterschied wie Tag und Nacht, denn durch diese Art der Zubereitung verschwinden große Teile der scharfen Senföle und die bittere Note des Rosenkohls geht über in einen buttrig-nussigen Geschmack.  So mag ich das und so passt Rosenkohl auch hervorragend zu Pasta.

Vor genau 155 Wochen, am 27. Januar 2015, habe ich das heutige Rezept schon einmal als Bild kurz gezeigt und zwar auf Instagram. Damals gab es Nachfragen, wie ich das Ganze denn gekocht hätte und heute, nur drei Jahre später, folgt dann auch mal das Rezept.
Ähm...ja. Ich lass das unkommentiert...
creamy Pasta with roasted Brussel Sprouts and Feta with a gluten free option
Zurück zum Rezept.
Alle lieben Pasta und zwar meistens aus zwei Gründen: Sie ist lecker, weil extrem wandelbar und sie ist herrlich schnell gemacht.
Das heutige Gericht bildet da so gar keine Ausnahme und kommt zudem mit erstaunlich wenigen Zutaten aus. Ich habe das natürlich noch aufgestockt, aber wenn Du es in der Küche sehr minimalistisch magst, bist Du mit drei Zutaten und einigen Gewürzen dabei.
Klingt gut?
Creamy Pasta with Feta cheese and roasted Brussel Sprouts
Dann wollen wir mal!

Pasta mit Rosenkohl und Feta (glutenfrei, wenn Du magst)

Du brauchst für 2 Personen

300g Rosenkohl
1 kleine Zwiebel
100g Feta
Salz
Pfeffer
200g Pasta (glutenfrei, wenn nötig)
Mandeln, am besten ungeschält und geröstet

Wir beginnen mit dem Rosenkohl, denn den vorzubereiten ist auch schon die meiste Arbeit.
Der Kohl wird geputzt und dann werden die Kohlköpfe in feine Scheiben geschnitten, die etwa 1-2mm dick sein sollten.
Die Zwiebel wird ebenfalls geputzt und in feine Würfel geschnitten, Nudelwasser wird aufgesetzt.

In einer heißen Pfanne brätst Du in etwas Olivenöl oder Butterschmalz Rosenkohl und Zwiebeln etwa 4 Minuten lang an.

Parallel wird das Nudelwasser gesalzen und die Pasta nach Packungsanweisung gar gekocht.

Der Kohl wird mit einer kleinen Suppenkelle des Nudelwassers abgelöscht und darf dann mit geschlossenem Deckel in etwa 5 Minuten komplett gar kochen. Spätestens nach dieser Zeit sollte das zugegebene Wasser komplett verkocht sein, ist das nicht der Fall, einfach in der letzten Minute den Deckel entfernen. Der Kohl sollte gar, aber gerne noch ein wenig bissfest sein.

Nun wird das Gemüse etwas gesalzen und kräftig gepfeffert, bevor der Feta in die Pfanne gebröselt wird. Unter Rühren schmelzen lassen, so dass sich eine cremige Sauce ergibt, die den Kohl schön ummantelt. Die Herdplatte ausschalten, die Pasta abgießen und unter die Sauce ziehen.

Gut vermischen und bei Bedarf noch einmal abschmecken – fertig bist Du.
Zum Servieren einfach mit ein paar grob gehackten Mandeln bestreuen und genießen.
gluten free Pasta with roasted Brussel Sprouts and creamy Feta cheese
Den Feta zu einer cremigen Sauce schmelzen zu lassen ist ein genialer Trick, der so ziemlich jedes noch so einfache Pastagericht im Handumdrehen zu etwas Besonderem macht, zudem sparst Du Dir weitere Zutaten wie Sahne, Creme Fraiche oder Ähnliches. Da Feta meiner bescheidenen Meinung nach zu so ziemlich allem geht, kannst Du ihn mit fast jedem Gemüse kombinieren, das Du vorher angebraten hast, ob Rotkohl oder Wirsing, Gemüsezwiebeln, Paprika, Zucchini, Tomaten...Du verstehst die Idee.
Einzig auf die verwendete Salzmenge solltest Du achten, da der Käse schon recht salzig ist.
shaved Brussel Sprouts, ready to be fried
Die verwendeten Mandeln unterstreichen die nussige Note im gebratenen Kohl ganz wunderbar und sorgen für einen schönen Biss. Wenn Du keine Mandeln im Haus hast, kannst Du natürlich auch Pinienkerne, Hasel- oder Walnüsse verwenden oder aber alles weglassen, was nach Nuss aussieht.
Hervorragend passt in dieses Gericht auch eine ordentliche Portion klein geschnittenes Basilikum, das ich leider nicht auftreiben konnte.

So oder so - #alleliebenpasta, wie Clara in ihrer neuen Jahresserie eindrücklich beweist (mehr Infos dazu findest Du HIER, noch kannst Du mitmachen) und hoffentlich nun auch Rosenkohl.

Welches Wintergemüse kombinierst Du zur Pasta?

Liebst,
Sabine