Freitag, 21. Juli 2017

Freitagsfunde {164} – Fernwehspecial

Wie schon letzten Freitag angekündigt, gibt es in dieser Woche ein kleines Freitagsfunde-Spezial, die Sonderedition für Reiselust sozusagen. In den letzten Wochen bin ich immer wieder über die tollsten Reiseberichte gestolpert, die für schlimmes Fernweh sorgen und gleichzeitig die Reise-Bucket-List in die Länge wachsen lassen.

Heute mag ich einige dieser Posts mit Dir teilen für Reisevorfreude und ganz viel Inspiration.
Los geht es mit diesem Beitrag HIER von Stef, die mich und uns in den letzten 2 Wochen mitgenommen hat auf ihren Roadtrip durch den Westen der USA. Yosemite, Grand und Brice Canyon, Death Valley...hach, das mag ich auch mal machen!

Schon seit ein paar Wochen von ihrer Reise zurück ist Vanessa, die ganz alleine Bali bereist hat. Wie das so war und wieso sie jederzeit wieder alleine das Weite suchen würde, erzählt sie HIER.

Lauter gute Gründe für Sankt Peter-Ording als Ferienziel zählt Jenny HIER auf. Ein Post mit ganz viel frischem Nordseewind.

Alexa nimmt uns HIER mit nach Agra, die Stadt, in der nicht nur das Taj Mahal steht. Auf ihrem Blog findest Du daneben noch viele weitere Tipps für Reisen nach Indien und Nepal, wenn Dich diese Region interessiert, bist Du genau richtig.

Es darf ein bisschen näher sein? Wie wäre es mit einem Kurztrip an die Mosel? Dass der sich lohnt, erzählt uns Anna HIER und macht definitiv Lust (nicht nur) auf Wein.

Last but not least habe ich HIER siebeneinhalb Argumente für eine Reise durch Südengland gefunden, ein schöner und etwas anderer Reisebereicht, der sehr viel Lust auf die Insel macht. 

Und das war es auch schon für diese Woche, ich hoffe, es war etwas für Dich dabei.

An diesem Wochenende freue ich mich auf Urlaubsplanung mit dem Lieblingsmenschen, so langsam müssen wir nämlich auch mal in die Puschen kommen, auf Ausschlafen und Entspannung, gutes Essen, gute Gespräche und Zeit zu zweit.

Wohin geht bei Dir die Reise?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 19. Juli 2017

Gemüse-Expedition #7: Fenchel

Wenn Du schon eine Weile diesen Blog mitliest, weißt Du es längst: Ich liebe Fenchel und zwar in allen nur denkbaren Varianten. Ob mit Melone oder Brombeer, im Risotto oder als Salat, die hellgrünen Knollen haben es mit angetan. 
Gratinated fennel with tomatoes, thyme and garlic - the taste of summer
Fenchel wird, wie ich finde, vollkommen unterschätzt und ich weiß, dass der Anisgeschmack viele zum Weglaufen bringt. Das muss aber gar nicht sein, versprochen. Richtig zubereitet verschwindet die Anisnote nämlich fast vollkommen und zurück bleibt ein ganz anderes Gemüse, das sich mit vielen Geschmacksnoten kombinieren lässt und sich nicht länger penetrant in den Vordergrund mogelt.
Der Trick ist, den Fenchel mit Olivenöl einige Minuten anzubraten, wieso auch immer, aber die Anisöle verschwinden. Probier’s gerne aus. 
Gratinated fennel with tomatoes, fresh thyme and parmigiano - the taste of summer in one dish!
Heute habe ich für die #gemüseexpedition von Clara HIER ein ganz einfaches, kleines Rezept für Dich, perfekt für Einen als Hauptspeise, für Zwei mit Pasta, oder aber als Beilage zu Fisch und Fleisch. Du kannst das Gericht im Backofen und alternativ auf dem Kugelgrill zubereiten und es schmeckt wie der Sommer.

Neugierig geworden?
Bitte hier entlang...
gratinated fennel with tomatoes, breadcrumbs, thyme and cheese - a great side dish for every BBQ!
Gratinierter Fenchel mit Tomaten (glutenfrei, wenn Du magst)

Du brauchst für 1 Person als Hauptspeise

1 Fenchelknolle
6 getrocknete Tomatenhälften (also 3 getrocknete Tomaten)
1 TL Thymian, frisch gehackt
1 Zehe Knoblauch, frisch
Salz
Pfeffer

1 EL (glutenfreie) Semmelbrösel
1 EL Parmesan, frisch gerieben
1 Hand voll Cherrytomaten (ich hatte 6 Coeur de Pigeon)

Die Zubereitung ist kinderleicht.
Der Fenchel wird geputzt, der Länge nach halbiert und dann quer in Scheiben von etwa ½ cm geschnitten.
Die getrockneten Tomaten werden in feine Streifen geschnitten, der Thymian gewaschen und gehackt, der Knoblauch geputzt und in dünne Scheiben geschnitten.

In einer Pfanne wird ein wenig Olivenöl erhitzt, ich habe das gleich in meiner emaillierten Auflaufform gemacht, und der Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.

Im heißen Fett wird bei mittlerer Hitze der Fenchel zusammen mit den Tomatenstreifen, dem Thymian und dem Knoblauch für etwa 5 Minuten angebraten, bis er fast gar, aber noch deutlich bissfest ist.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit werden die Cherrytomaten gewaschen und der Länge nach halbiert, Brösel und Parmesan werden in einer Schale sorgfältig vermischt.

Die Tomatenhälften auf dem Fenchelgemüse verteilen und alles unter einer ordentlichen Brösel-Parmesan-Schicht verstecken.

Ab mit der ganzen Herrlichkeit in den Backofen (oder  unter den Kugelgrill), wo das Ganze nur etwa 10-15 Minuten braucht, bis die Brösel kross sind und der Käse goldig.

Aus dem Ofen nehmen und gleich genießen, oder aber unter frisch gekochte Pasta ziehen - ein Traum!
gratinated fennel with tomatoes, thyme and garlic - perfect with pasta!
Das war dann auch schon alles.

Das Rezept lässt sich hervorragend vervielfältigen, wenn Du mehr als 2 Esser am Tisch sitzen hast und wie üblich kannst Du mit den Zutaten spielen. Mit frischem Oregano oder Rosmarin wird der gratinierte Fenchel ebenfalls sehr lecker, statt Parmesan lassen sich Pecorino oder auch Manchego verwenden und wenn Du noch einen kleinen Extracrunch magst, wie wäre es mit Pinienkernen, gehackten Mandeln oder anderen Nüssen? Deiner Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt. 
gratinated fennel with (glutenfree) breadcrumbs, parmigiano, thyme and garlic - Italy on a plate!
Wie ist das bei Dir – Team Fenchel oder (noch) nicht?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 16. Juli 2017

Mein Sonntagsglück – eine selbst gestaltete Taufkerze

Vor einigen Wochen, naja, eigentlich sind es schon wieder Monate, waren der Lieblingsmensch und ich zu einer Taufe eingeladen und ich wurde gebeten, die Kerze für dieses Ereignis zu gestalten.
Solche Geschenke liebe ich ja, sie sind so persönlich und passen im besten Fall noch perfekt zum Täufling.
Easy to make Baptism Candle
Ein paar Gespräche später wusste ich, dass ich recht freie Hand bei der Gestaltung haben würde, kindlich sollte die Kerze werden und passend zum Anlass fröhlich. 
Das sollte sich doch machen lassen! 

Online habe ich etwas Recherche betrieben und mich dann entschlossen, eine Stumpenkerze mit den Maßen 30x6cm, kunterbunte Wachsstreifen und ebenso farbenfrohe Wachsplatten zu bestellen.

Als Motiv habe ich mich für ein Boot auf hoher See entschieden, mit Fisch und Regenbogen, viele christliche Symbole also, die sich aber super kindgerecht und vor allem fröhlich gestalten lassen.
Dazu noch der Name des Täuflings und das Taufdatum – fertig.
colorful DIY Baptism Candle, perfect for kids
Sowohl die Wachsstreifen, als auch die –platten lassen sich sehr leicht einfach durch Druck auf der Kerze anbringen. Versuche, das Wachs vorher etwas zu erwärmen, kann ich Dir übrigens so gar nicht empfehlen, die empfindlich-dünnen Einzelteile schmelzen munter und vor allem rasend schnell...ich hab Dich gewarnt.

Aus den Wachsstreifen habe ich den Regenbogen geformt, der auch den Beginn meiner kleinen Bastelei markiert und die Größe aller anderen Elemente bestimmt hat. Dafür die Streifen dicht nebeneinander auf die Kerze drücken – fertig.

An dieser Stelle ein TopTipp zum Arbeiten: Fixier die Kerze so, dass der jeweils benötigte Arbeitsbereich sicher vor Dir liegt. Ich habe dafür Knetradiergummi zweckentfremdet, es eignet sich aber jede Knete und hast Du keine im Haus, tut’s auch ein Sand- oder Reisbad.
step-by-step guide how to turn a white candle into the most colorful baptism candle
Am meisten haben mich die bestellten Wachsplatten begeistert, die auf einem Papierstreifen zu mir kamen. Auf diesem lässt sich wunderbar mit einem Bleistift vorzeichnen, was Du auf die Kerze bringen magst, dann mit Druck die gewünschte Form nachziehen und schließlich mit dem einfachsten Küchenmesser, das Du hast, alles ausschneiden, die Konturen sind ja auf das Wachs durchgedrückt.
how to cut motives from wax plates
Mit den Wellen und dem Schiffchen habe ich geübt, der Namensschriftzug war dann eine Sache für sich. Vorgelettert wurde er übertragen, das Ausschneiden hat auch noch problemlos geklappt...aber den Schriftzug im Ganzen auf die Kerze zu übertragen, war schon eine kleine OP am offenen Herzen! Stabilere oder Druckbuchstaben machen da das Leben deutlich leichter, die Zahlen für’s Datum habe ich dann auch so gestaltet.
how to cut a lettered name of a wax plate
Nach und nach auf die Kerze gedrückt hat das Bild dann Gestalt angenommen, fröhlich-kindlich wie der Täufling. Ich habe bei der Farbwahl darauf geachtet, dass möglichst viele Farben aus dem Regenbogen auf der Kerze noch einmal auftauchen, das macht das Gesamtbild harmonisch. Der grellgrüne kleine Fisch springt richtig schön ins Auge und das Boot macht doch spontan gute Laune!
Easy DIY baptism candle, the perfect thoughtful gift for a little child's baptism

Ob Taufe oder auch Hochzeit, selbst gestaltete Kerzen lassen sich viel einfacher umsetzen, als ich dachte und sind wundervolle, sehr persönliche Geschenke.
Looking for a thoughtful gift for a child's baptism? What about a DIY Baptism Candle? Find the instruction in the post!Weil mich das glücklich gemacht hat, teile ich diesen Post bei der wunderbaren Katrin und ihrem #sonntagsglück, kleinen oder großen gesammelten Glücksmomenten, die allsonntäglich auf ihrem Blog eintrudeln. Schau also HIER unbedingt vorbei, wenn Du heute (oder morgen) noch einen kleinen Stupser in Richtung Glück brauchst.

Hab einen schönen Sonntag!

Liebst,
Sabine

Freitag, 14. Juli 2017

Freitagsfunde {163}

Und da sind schon wieder, der Freitag und Start ins Wochenende. Wie schön!
Hier steht Einiges auf dem Plan, auf das ich mich schon sehr freue und ich hoffe, Dein Wochenende hält auch nur Schönes für Dich bereit!

Bevor wir uns nun aufmachen in 2 oder mehr freie Tage, schließlich beginnen ja in einigen Bundesländern die Sommerferien, bzw. sind schon in vollem Gange, habe ich sie noch für Dich und mich, meine Freitagsfunde. In denen teile ich, was mir im WWW über den Weg gelaufen ist und mir nun zu gut gefiel, um es nur für mich zu behalten. 
So hat Berit HIER eine wundervolle Liste von Filmen erstellt, die „wehtun und trotzdem glücklich machen“ – so kann die Pause, die der Sommer derzeit an vielen Orten eingelegt hat, doch sehr sinnvoll genutzt werden.

Selbstgemachtes Gesichtswasser als Erfrischung an heißen Tagen oder für sonnenverwöhnte Haut? HIER geht’s lang, mich inspiriert so etwas ja immer sehr.

Dass in den USA alles ein bisschen extremer ist, als in Deutschland, dürfte sich herumgesprochen haben. Beim Lesen dieses Artikels HIER und ganz besonders der Kommentare darunter habe ich trotzdem zwischen Lachen, ungläubig-Schauen und Weinen-wollen hin und her geschwankt. Oder kennst Du dieses Ausmaß an Hochzeitswahnsinn auch?

Die NY Times hat einen spannenden Artikel dazu verfasst, wie man sein Kind zum Lesen erzieht. Ich fand’s interessant, auch ohne Kinder zu haben, vielleicht ist der Beitrag HIER ja auch etwas für Dich?

Für viele, spontane Erinnerungen an Kairo hat Diana HIER mit ihrem Rezept für Koshari gesorgt. Reis, Linsen, Nudeln, Kichererbsen, alles zusammen köstlich und ganz unbedingt zum Nachkochen empfohlen!

Und das war es auch schon wieder für diese Woche. Nächsten Freitag wird es vielleicht mal ein kleines Freitagsfunde-Special geben, ab und an mag ich es sehr, monothematisch unterwegs zu sein und alle möglichen Beiträge zu einem Überthema zusammenzusammeln. Ich bin selbst gespannt, was das wird...

Jetzt freue ich mich erst einmal auf das Wochenende, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen und schönste Wiedersehen, auf Sonnenschein (gefälligst!) und entspannte Stunden, Balkonbesuche und Zeit ganz ohne To-Dos.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine


Mittwoch, 12. Juli 2017

12von12 im Juli – Übung und Kochexperimente

Mein 12. in diesem Monat war herrlich unspektakulär und trotzdem schön. Wie in jedem Monat (in dem ich daran denke) nehme ich Dich mit durch meinen Alltag und zeige Dir, wie ich meinen Tag verbracht habe. All die am 12. geteilten Alltagseindrücke sammelt wie üblich Caro von Draußen nur Kännchen HIER.

Der Lieblingsmensch verlässt das Haus meist, kurz bevor mein Wecker geht und stellt mir lieberweise noch einen Tee ans Bett. So starte ich gern in den Tag!
Gefreut habe ich mich auch über die hübschen Quasten meiner neuen Bluse, die bei mir sofort für beste Laune sorgen. Hast Du auch so ein Kleidungsstück?
Der Tag war wettertechnisch durchwachsen, immerhin hab ich seit Montag die Haare wieder schön :-). Juhu!
Zum Frühstück gab es heute Sauerteigbrot nach einem Rezept von Frau Herzblut HIER. So, so lecker.
Nach dem Frühstück gab es einige Kalligraphieübungen, so langsam bin ich mit meinem G sehr zufrieden.
Außerdem habe ich mich – mal wieder – über meine recht neuen Aquarellfarben gefreut. Was Du auf dem Bild nicht erkennen kannst, ist der schöne Schimmer, denn die Farben enthalten vermahlene Edelsteine. Morgen geht es dann mit der kleinen Galaxie weiter, heute trocknet sie ordentlich durch.
Dann ging es an meine täglichen Übungsrunden mit dem Bein, davon ein Bild zu machen ist recht schwierig. Womit ich aber seit einigen Wochen auch trainiere (und fotografieren kann) ist mit festen Schuhen. Das klingt vielleicht komisch, aber ich habe bemerkt, dass ich mich barfuß im Haus viel, viel besser bewegen kann, als mit Schuhen draußen. Das zusätzliche Gewicht und Stoppen der Sohlen habe ich deshalb in meine täglichen Trainingsstunden integriert.
Danach wurde es definitiv Zeit für einen Kaffee
und ein bisschen Blogplanung. In den nächsten Wochen haben wir recht viel Besuch und ich bin auch bei meiner Familie, da ist Vorplanen Pflicht.
Leider gab es den Kaffee heute mal nicht auf dem Balkon, der war nämlich noch ziemlich nass. Meine Kohlrabi freuen sich aber über das warm-feuchte Wetter und wachsen ambitioniert.
Für den Blog habe ich am späteren Nachmittag ein neues Rezept entwickelt, die meisten der Zutaten im Bild sind tatsächlich im Ergebnis gelandet, das dann auch noch fotografiert wurde und köstlich geschmeckt hat!
Jetzt tippe ich nach einer weiteren Übungsrunde für’s Bein mit einem Eis diesen Post und freue mich dann auf einen entspannten Fernsehabend.
Das war er, mein 12. Juli 2017 in Bildern. Ich wird mich noch durch ein paar Alltagsberichte klicken, die find ich nämlich echt spannend!

Was hat Dein Tag für Dich bereit gehalten?

Liebst,
Sabine

Montag, 10. Juli 2017

Wir kochen zusammen: Zitronige Crème brûlée

Es ist der 10. und ich bin wieder beim gemeinschaftlichen Kochen von Ina HIER dabei. Im Juli geht es um die ganz große Dessertliebe HIER und meinem kleinen süßen Zahn hätte damit kaum eine größere Freude gemacht werden können. Ich liebe Desserts und ein Menü ohne den ‚Gang für den kleinen Löffel’ ist für mich selten komplett.
Looking for the taste of sumer? Try this Crème brûlée (it's gluten free, too)!
Meine liebsten Desserts sind dabei gerne warm und sanft, fruchtig und niemalsnicht zu süß, schwer oder groß.
Da die Temperaturen der letzten Wochen ja sehr warm waren, habe ich mich gegen meinen ersten Gedanken entschieden, Schokoküchlein gibt es irgendwann im Winter wieder. Etwas Leichtes musste her mit dem Geschmack nach Sommer.
Lemony Crème brûlée, the taste of summer in an easy-peasy dessert
Herausgekommen ist eine köstlich-zitrone Crème brûlée, ein Dessert zum Angeben, das rasend einfach gemacht ist und sich perfekt vorbereiten lässt. Also keine Angst vor der Crème!
Ob pur genossen oder mit ein paar frischen Beeren, ich liebe diesen Nachtisch sehr, der sich, Du kennst mich, herrlich abwandeln lässt.

Meine Crème habe ich im Dampfgarer zubereitet, im Wasserbad im Backofen geht das aber genau so gut. Ich gebe Dir im Rezept einfach beide Varianten an.

Wollen wir?
glutenfree Crème brûlée, the perfect treat for summer!
Zitronen-Crème brûlée (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für 4 flache oder 3 hohe Förmchen

150ml Sahne
50 ml Milch
¼ TL Vanille, gemahlen
2 Eigelb, Gr. L
10g Zucker
Schale von 1 kleineren Biozitrone
Saft von ½ kleineren Zitrone

1 EL brauner Zucker

Sahne und Milch werden mit der Vanille erhitzt, wichtig: Nicht kochen lassen! Vom Herd nehmen, die Zitronenschale zugeben und alles ein wenig abkühlen lassen, so können sich die Aromen prima entfalten.

Parallel dazu werden die Eigelb mit dem Zucker aufgeschlagen, nimm dazu einen Schneebesen. Die Masse soll gar nicht großartig schaumig werden, aber etwas an Volumen zunehmen. Zu guter Letzt wird der Zitronensaft ebenfalls in die Mischung eingearbeitet.

Wenn Deine Sahnemilch etwa 10 abgekühlt ist, kommt sie in die Ei-Zucker-Mischung. 
Dabei musst Du nur eines beachten: Sei schnell und rühre mit dem Schneebesen, was das Zeug hält, denn sonst kann es passieren, dass Du ein süßes Rührei hast und das wollen wir nicht.

Fast ist es schon geschafft. Die Masse für die Crème brûlée wir nun durch ein Sieb in die Förmchen gegossen, denn das Ergebnis soll eine seidige Creme werden und da würde die Zitronenschale stören. Die hat ihren Job bereits erledigt und ihren köstlichen Geschmack abgegeben.

Jetzt trennen sich die Zubereitungswege.

a) im Dampfgarer

Die Förmchen werden mit Frischhaltefolie abgedeckt, um Wassertropfen auf der Crème zu vermeiden und brauchen im Dampfgarer bei 100°C 40-60 Minuten, je nach verwendetem Förmchen. 
Bei klassischen, flachen Crème brûlée-Formen braucht die Masse 40 Minuten, bis sie gestockt, aber noch etwas wackelig ist, die im Bild gezeigten höheren Förmchen habe ich 60 Minuten im Garer gelassen.

b) im Backofen

Dein Backofen wird auf 150°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt. Die Förmchen werden in die Fettpfanne, das ist das etwas tiefere Backblech, gestellt, alternativ funktioniert auch eine große Auflaufform hervorragend. So oder so, die Form kommt in den Ofen und wird dann mit kochend heißem Wasser so aufgefüllt, dass die Förmchen etwa bis zur Hälfte im Wasser stehen. 
Für diese Zubereitungsart würde ich Förmchen mit etwas höherem Rand, wie auf den Bildern zu sehen, verwenden. 
Die Crème braucht nun etwa 1 Stunde im Wasserbad, bis sie gestockt, aber noch etwas wackelig ist.

Von nun an geht’s wieder zusammen weiter.

Die heiße Crème abkühlen lassen am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit sich alles setzen kann.

Kurz vor dem Servieren kommt der Teil, auf den Du und ich schon sehnsüchtig gewartet haben – die Zuckerkruste!
Dafür wird der braune Zucker gleichmäßig auf der Oberfläche der Crèmes verteilt und dann
a) mit dem Küchenbunsenbrenner oder
b) etwa 3 Minuten unter dem Backofengrill zum Schmelzen gebracht.

Servieren, mit der Löffelrückseite die dünne Zuckerkruste aufknacken und genießen! 
Looking for a dessert for those warm summer nights? Try this lemony Crème brûlée!
Die Crème schmeckt durch die verwendete Zitrone wunderbar frisch und sehr sommerlich. Das perfekte Dessert auch für heiße Tage, denn tonnenschwer liegt da nix im Magen.

Du kannst Deine Crème brûlée natürlich auch ganz anders aromatisieren, klassischerweise wird sie nur mit Vanille abgeschmeckt, aber auch Versionen mit Tonkabohne, Lavendel oder Rosmarin sind köstlich! Oder wie wäre es mit einer Crema Catalana, die Orangensaft und Zimt braucht, um grandios zu werden?
Lemony Crème brûlée, a perfect dessert for summer
Wie immer gilt: Mach einfach draus, was Dir schmeckt – und vielleicht sicherheitshalber die doppelte Menge, denn die Frage nach einem kleinen Nachschlagkommt sicher ;-)!

Wie sieht Dein perfektes Dessert aus?

Liebst,
Sabine


PS: Wenn Du Dich wunderst, was sich bloß aus dem Eiweiß herstellen lässt, probier einfach meine Pavlovas HIER, auch ein hervorragendes Sommerdessert!