Sonntag, 20. August 2017

Bloggen, mein Sonntagsglück (und ein großartiges Eisrezept)

Dieser Post ist für mich ein ganz besonderer. 
Die ersten Wörter habe ich vor über einem Jahr getippt, an einem Sonntagabend. Am Nachmittag hatten der Lieblingsmensch und ich einen sehr ausgedehnten Spaziergang gemacht, quer durch üppig blühende Sonnenblumenfelder, an der gurgelnden Würm entlang, die Sonne warm im Rücken. Nach unserer Rückkehr habe ich ein neues Rezept ausprobiert, die Zutaten auf einem Zettel notiert und nach dem Probieren schwer begeistert Bilder gemacht. Die letzten, die ich freihändig aufnehmen konnte.

Nach dem Abendessen habe ich mit dem Blogpost begonnen, ihn leider nicht mehr fertig geschrieben, bis ‚Du braucht für 3-4 Portionen’ bin ich gekommen – und am Montag dann, auf dem Weg zur Arbeit, kam mir dazwischen, was jeden einzelnen meiner Tage seitdem bestimmt (HIER habe ich das mal ausführlich beschrieben).
moody still-life with ancient scissors
Der Blogpost blieb unangetastet, der Zettel mit dem Rezept verschwand Gott-weiß-wo, nur die Photos, die haben mich immer mal wieder daran erinnert, dass es da noch diesen einen Post gibt, der nie fertig wurde.
Hm.
gluten free Apricot-Melon-IceCream, super creamy and soft without eggs or heavy cream
Also hieß es warten, denn mir war klar, dass ich das Rezept nachbasteln musste. In etwa hatte ich eine Idee, was in meinem Eis gelandet war, der Rest wurde dann munteres Ausprobieren. Heraus kam schließlich ein Rezept, das ich heute mit Dir teilen kann.
Endlich!
easy-peasy Apricot-Melon-IceCream, perfect for those warm summer days
Und weil es sich nicht richtig anfühlt, einfach alle Worte, die ich letztes Jahr getippt habe, zu löschen, beginnt der Post nun gleich noch einmal, mit einem guten Jahr Verspätung kommt er daher, trotzdem köstlich und erinnert mich daran, wie glücklich mich das Bloggen macht:

"Es ist lange her. Richtig lange.
Während es hier auf dem Blog märchenhaft ruhig war, bin ich im Leben 1.0 nicht nur ein, sondern gleich zwei Mal umgezogen, habe einen neuen, tollen Job angefangen und mich eingefunden, Kisten ein- und aus- und ein- und ausgepackt und mich langsam – zumindest ein wenig – eingelebt im neuen Zuhause.
Ach ja, eine Küche musste auch noch ausgesucht und eingebaut werden und allmählich lichtet sich das Chaos und das Bild hinter dem ganzen Staub gefällt mir jetzt schon gut.
gluten free Apricot-Melon-IceCream, easy to make and oh-so good!
Was mir in der ganzen Zeit richtig gefehlt hat, das war mein Blog. Das Ausprobieren und Erleben, das Fotografieren, hinsetzen, zusammenbringen. Das Schreiben, der Austausch.
Damit ist nun offiziell Schluss, endlich habe ich meine Kamera wieder in die Hand genommen und anderes fotografiert, als Umzugsschäden in der neuen Wohnung.

Und genau das ist mein Sonntagsglück in dieser Woche – endlich wieder tun zu können, wofür mein Herz schlägt und was mich glücklich macht und dieses Glück dann auch zu teilen.
Apricot-Melon-IceCream, the most refreshing way to enjoy fruits
Ehrensache, dass ich da dann nicht einfach mit leeren Händen komme und ein neues Rezept für Dich dabei habe. Ja, der Sommer lässt zu wünschen übrig (ed.: DAS ist irgendwie auch in diesem Jahr so!), aber mit der richtigen Haltung schmeckt es auch bei mittelmäßigen Temperaturen und Nieselregen, mein

Melonen-Aprikosen-Eis

Du brauchst für 3-4 Portionen"

150g Aprikosen (nimm reife, aromatische Früchte)
300g Cantaloupe-Melone (die auch aromatisch sein sollte)
250g griechischer Joghurt 10%
30-45g Zucker, je nach Süße der Früchte
1 Msp Vanille

Aprikosen und Melone putzen und in kleine Stücke schneiden, das sollte etwa 300g Obst ergeben.
In einem kleinen Topf erwärmen und einige Minuten einkochen lassen. Je nachdem, wie viel Flüssigkeit in Deinen Früchten steckt, kann es sein, dass Du 1-2 EL Wasser zugeben musst, damit nichts anbrennt.

Sobald die Früchte zusammengefallen sind, werden sie vom Herd genommen und mit den restlichen Zutaten vermischt. Möchtest Du Dein Eis ganz glatt haben, nimm dafür einen Pürierstab zur Hilfe, ich mag es, im Eis Obststückchen zu finden und habe daher nur einen Löffel verwendet.

Meine Aprikosen und die Melone hatten sehr viel natürliche Süße, mir haben daher 30g Zucker gereicht. Schmeck Dein Eis so ab, wie es Dir passt, hab dabei aber unbedingt im Kopf, dass Dein Eis gefroren deutlich weniger süß schmeckt, als die Masse im aufgetauten Zustand daherkommt.

Nun trennen sich die Zubereitungswege, je nachdem, ob Du eine Eismaschine hast, oder nicht. Keine Sorge, das Eis wird in beiden Varianten köstlich!

a) Die Masse in Deine Eismaschine einfüllen, anstellen, zurücklehnen und 35-40 Minuten später leckeres Eis haben.

b) Die Masse in eine flache, gefrierfeste Form füllen und ins Eisfach stellen. Zurücklehnen und ein gutes Buch lesen. Oder so. Etwa alle 30-45 Minuten mit einer Gabel kräftig durchrühren, um große Eiskristalle aufzubrechen, so wird Dein Eis cremiger.
Nach etwa 4-5 Stunden sollte das Eis fertig sein.

Und das war es auch schon!
gluten free Apricot-Melon-IceCream, a delicious treat for summer
Bloggen und sommerlichen Eis, das sieht verdächtig nach #sonntagsglück im Doppelpack aus und wird so auch bei Katrin verlinkt, die der heute nur die Liebe zählt. Schau unbedingt vorbei, es lohnt sich!

Liebst,
Sabine

Freitag, 18. August 2017

Freitagsfunde {168}

Huch, hier war’s diese Woche aber still! Recht spontan waren wir mit unserem Besuch über meinen Geburtstag in Südtirol, denn es gibt für mich eine eiserne Regel: An meinem Geburtstag ist IMMER schönes Wetter – und wenn schon nicht in München, dann eben woanders :-)!

So ganz ohne Lebenszeichen wollte ich aber doch nicht bleiben und so habe ich heute wieder meine Freitagsfunde für Dich zusammengestellt, Schönes, Kurioses, Leckeres, Lesenswertes, was das WWW so hergab in den letzten Tagen. 
Nele mag Batman und brauchte Stauraum, HIER zeigt sie, wie sie aus einer etwas langweiligen Kommode einen Batman-Schrank gemacht hat. Eine tolle Idee, wie ich finde!

Eine nicht minder großartige Idee hatte Yvonne für den Schulanfang und stellt Dir und mir und jedem, der will, einen kostenlosen Print für’s T-Shirt zur Verfügung. Wieso der Schriftzug perfekt zu ihrer Umsetzung passt, kannst Du HIER nachlesen. Ich finde ja, der Print würde sich auch toll auf Taschen machen.

Jenni hat wenig Platz, aber viele Kräuter. HIER findest Du ihre Anregung für einen vertikalen Kräutergarten, der auch noch richtig gut aussieht.

Für hitziges Reisefieber hat Lili bei mir gesorgt, die uns HIER mitnimmt auf eine Erkundungstour rund um Dubrovnik. Ich war als Kind zuletzt dort und weiß jetzt wieder, wieso mir die Gegen schon damals so, so gut gefallen hat!

Frittiertes ist ja eigentlich nicht so meins, zu schwer liegt mir das ganze Fett im Magen. Diese kräuterigen Scotch-Eggs, Eier in einer Art Brotmantel, sehen aber zu gut aus, um sie nicht doch mal zu probieren, außerdem lacht mich die Honig-Minz-Sauce schwer an. Very british, I like! HIER geht’s zum Rezept, das auch gleich glutenfrei ist.

Das war es auch schon wieder mit den Freitagsfunden für diese Woche.
Am Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit Lieblingsmenschen und ein bisschen Ruhe nach vielen schönen Besuchertagen hier bei uns, ich freue mich, am Sonntag ein sehr besonderes Rezept mit Dir zu teilen, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch eine lange Geschichte hat, bin gespannt, was ich aus meiner Balkonernte kochen werde und werde glücklich die Kalligraphiefeder schwingen.

Was immer Dein Wochenende für Dich bereit hält, mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Samstag, 12. August 2017

12von12 im August –Regengrau und Kalorientod

Heute ist der 12. und wie immer, wenn ich daran denke, genügend Bilder zu machen, nehme ich Dich mit durch meinen Tag. Du ahnst es, hätte ich nicht daran gedacht, gäbe es diesen Post nicht und so kann ich Dir in 12 Bildern zeigen, wie ich meinen Samstag verbracht habe.

Los ging dieser graue, graue Tag mit einem heißen grünen Tee, den mir der Lieblingsmensch ans Bett gebracht hat. Sehr lieb, ich freu mich da immer.
Dann gab es ein kleines Frühstück, von dem ich kein Bild gemacht habe, und ein bisschen Hausarbeit. 
Der Signature-Look des Lieblingsmenschen kann unschwer erkannt werden ;-).
Beim Besprühen der Tillandsien habe ich mich einmal mehr gefreut über die 4 (!) Babies, die eine der Pflanzen angesetzt hat. So süß, die Minis.
Das Wetter versprach so GAR nichts, dank Niedrigenergiehaus konnte ich aber noch barfuß sein, wie schön!
Mittags ging es dann nach Aichach, dort gibt es eine glutenfreie Bäckerei/Konditorei mit viel zu viel gutem Gebäck. Neuerdings gibt es neben dem himmlischen Kaiserschmarrn 
auch noch Käsespätzle, wir haben uns zu dritt tapfer durch je eine Portion gefuttert. Hach!
Brötchen und Brezen habe ich selbstverständlich auch noch eingekauft, im Gefrierfach halten sie sich nun wochenlang und ich habe Leckeres, wann immer ich mag.
Zurück daheim und nur leicht im Käsekoma haben der Lieblingsmensch, der liebste Besuch und ich uns ein Päuschen gegönnt, bevor es ins nahe gelegene Gartencenter ging. Dort lauert der Herbst schon, 
ich habe mich aber für einen dicken Strauß Gladiolen entschieden, der es sich jetzt in einer Bodenvase gemütlich macht. 
Weiter ging es zu den Mini-Sukkulenten, die ich für eine Deko brauche und es könnte durchaus sein, dass ich ein klitzekleines bisschen eskaliert bin bei all den klitzekleinen Pflanzen. Die sind aber auch zu entzückend!
Was das Gartencenter auch noch bietet, ist eine große Ecke an Bastelzubehör und ich habe schon einmal angefangen, einiges für die Schultüte meines ältesten Neffen zu holen. Der Süße wird bald eingeschult und für die Schultüte bin ich verantwortlich – ich bin selbst gespannt, wie sie wird!
Auf dem Heimweg wurden noch sehr unspektakulär Milch, Tomaten und ein paar Kleinigkeiten eingekauft, bevor es dann an den aus Aichach mitgebrachten Kuchen ging. Kaffee und Kuchen um 18 Uhr heißt dann wohl Kaffee und Kuchen zum Abendessen, passend zum Tag der vielen Kalorien ;-). 
Jetzt machen wir uns einen entspannten Abend, alles andere würde auch nicht zu diesem Tag gehören. Ich schau noch durch den einen oder anderen Alltag, alle geteilt bei Caro von Draußen nur Kännchen, wo auch dieser Post verlinkt wird.
Morgen kann das Leben dann wieder kommen!

Wie bist Du dem Regengrau entkommen?

Liebst,
Sabine

Freitag, 11. August 2017

Freitagsfunde {167}

Und schon ist die Woche wieder um. Von Sommersonnentagen bis zu tristem Herbstsprühregen war alles dabei, ich halte tapfer mit guter Laune dagegen. Ich hoffe, Du auch?

Bevor es ins Wochenende geht habe ich heute noch meine allwöchentliche Sammlung an Funden aus dem WWW für Dich, zu gut, um sie ungeteilt zu lassen und daher hier nur allzu gern gezeigt.
Wollen wir? 
Ein Künstler beschwert sich bei Twitter über rassistische und/oder antisemitische Tweets und herzlich wenig passiert – also werden diese Tweets kurzerhand vor der Twitterzentrale in Hamburg auf den  Boden gesprüht. Eine Aktion, die mir zu denken gegeben hat und das nicht nur, weil ich HIER davon in der NYT gelesen und die Berichterstattung in der deutschen Presse wohl verpasst habe...

Für spontane Pfützen im Mund hat dieses Rezept HIER bei mir gesorgt. Salat aus Wassermelone und Halloumi, dazu ein nahezu magisches Dressing...hach, das wird ausprobiert!

Herrlich fand ich diesen Blogpost HIER, der 10 Dinge auflistet, die Dir und mir den Tag versauen können (nun...nicht alle) und wie Du ganz nonchalant damit umgehst. 

Eine ganz großartige Seite habe ich HIER aufgetan und wenn Du altmodische Schnitte und Vintage-Kleidung so magst wie ich, wirst Du diesen Fund LIEBEN. Ich tu’s. Und überlege, nun doch endlich Nähen zu lernen...

Als Urlaubsvertretung für den Tastesheriff teilt der Crafty Neighbours Club HIER eine großartige Idee für selbst geerntete Sommertees. Perfekt auch als kleine Urlaubsbeschäftigung für Kinder und die Teeideen klingen richtig lecker.

Und das war es auch schon wieder!

Dieses Wochenende freue ich mich auf einen Ausflug in eine glutenfreie Bäckerei/Konditorei (ja, das gibt es!), auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen und über liebsten Besuch, ich hoffe auf Regenpausen und vielleicht ja auch ein bisschen Sonnenschein, schmiede Geburtstagspläne und bin gespannt, was mir an Ungeplantem über den Weg läuft.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 10. August 2017

Wir kochen zusammen: Kohlrabi-Petersilien-Pesto

Heute wird es lecker, denn wie gewöhnlich koche ich am 10. mit Ina HIER etwas Gutes. In diesem Monat lautete die Vorgabe 'Easy Pesto' und mir hätte schwerlich eine größere Freude gemacht werden können.

Kurz zusammengefasst:

Ich.
Liebe.
Pesto.
!
Kohlrabi-Parsley-Pesto, a delicious twist to a classic recipe
Alle Arten von Pesto, wie Du, wenn Du schon ein Weilchen hier mitliest, unschwer erkennen konntest. Ob Grünkohl-Spinat-Pesto, eine Variante aus Brokkoli, rotes Pesto zu Spargel, Möhren-Petersilien-Pesto als Füllung für Gebäck oder kräuteriges zum Kartoffelsalat, um nur ein paar wenige zu nennen, hier auf dem Blog habe ich schon einige Varianten mit Dir geteilt. Pesto ist aber auch zu lecker, vielseitig und schnell gemacht, um es links liegen zu lassen! 
Kohlrabi-Parsley-Pesto with new potatoes - a green dream!
Heute habe ich ein Rezept für Dich, das mir schon seit einer kleinen Weile im Hinterkopf herumspukte, genauer gesagt, seit die Kohlrabi auf unserem Balkon so herrlich groß wurden und wunderbar knackige Blätter bekamen.
Kohlrabiblätter zu essen ist seit meiner Kindheit normal, meine Oma hat sie fein geschnitten und unter das fertig gekochte Gemüse gehoben. Ich wollte es roh probieren und hab den zarten Blättern noch eine ordentliche Portion Petersilie untergejubelt. Wenn schon grün, dann richtig!
Kohlrabi-Parsley-Pesto, naturally gluten-free and oh-so good!
Heraus kam ein wirklich schönes, würziges Pesto, mit frischem grünem Geschmack und genug Wumms, um richtig Spaß zu machen.
Der Lieblingsmensch und ich haben das Pesto zu neuen Kartoffeln kombiniert, dazu ein paar blanchierte Erbsen und kurz angebratene Frühlingszwiebeln, fertig war der grüne Traum.

Kohlrabi-Petersilien-Pesto

Du brauchst für 1 großes Glas / 4-5 Portionen

5 mittelgroße, frische Kohlrabiblätter (bio!)
½ Bund Petersilie (mein Bund war ziemlich dick, also eher ¾ normales Bund)
20g Pinienkerne
25g Parmesan, am Stück
1 EL gutes Olivenöl
Salz
½ TL Zitronensaft, frisch gepresst
u.U. etwas Wasser

Die Zubereitung ist wie üblich beim Pesto kinderleicht.

Kohlrabiblätter und Petersilie werden gewaschen und mit dem Strunk im Zerkleinerer / Blender grob gehackt. Die restlichen Zutaten bis auf das Salz kommen dazu und werden in eine cremige Masse verwandelt. Sollte das Ganze zu trocken werden, kannst Du mehr Olivenöl oder aber einfach etwas Wasser zugeben.
Mit wenig Salz und bei Bedarf mehr Zitronensaft abschmecken und das war es auch schon. 
Kohlrabi-Parsley-Pesto, a great way to eat your greens
Im Kühlschrank hält sich das Pesto gut 1 Woche, aber so alt wird es wohl eher nicht.
Durch die pfeffrig-erdigen Noten passt es neben Kartoffeln auch hervorragend zu Hirse oder Quinoa, es macht sich super auf Deinem Sandwich oder aber ganz klassisch unter frisch gekochter Pasta.
Mit etwas Joghurt verrührt wird aus dem Pesto im Handumdrehen eine spannende grüne Sauce, die z.B. ganz toll zu Fisch schmeckt und auch als Füllung für Ofenkartoffeln, Zucchini etc. kannst Du das Pesto einsetzen. 
New potatoes with Kohlrabi-Parsley-Pesto, peas and spring onions
Wenn Du Dein Pesto lieber vegan magst, kannst Du den Parmesan weglassen und einfach mehr Pinienkerne oder zusätzlich Cashewkerne mit untermixen, ich würde in dem Fall etwas mehr Olivenöl verwenden und das Ganze auch stärker salzen.

Jetzt bin ich gespannt, welche Pestovarianten sich heute noch bei Ina finden!

Was ist Dein liebstes Pesto? Magst Du’s klassisch oder kreativ?

Liebst,
Sabine

Freitag, 4. August 2017

Freitagsfunde {166}

Ob mit Arbeit oder Urlaub, ich hoffe, Du hattest eine schöne Woche!
Hier ist der angekündigte Besuchsmarathon gestartet, was sehr, sehr schön ist und so kommen hier für Dich ohne lange Vorrede frisch zum Wochenende die Freitagsfunde.
Ich hoffe, es ist etwas für Dich dabei!
Eine tolle Anleitung für eine Wanddeko im Lightbox-Stil habe ich HIER gefunden. Das Beste? Sie sieht schön aus und braucht keinen Strom.

HIER ist mir eine so, so hübsche Idee für Kinder vor die Füße gefallen – ein selbstgenähter Wal. Das Schnittmuster gibt’s gratis, jetzt müsste ich nur noch nähen können...hach ja.

Wusstest Du, dass es Blumenkohl auch in anderen Farben gibt als dem weit bekannten weiß? Lila kommt er beispielsweise auch daher, wie in diesem Rezept HIER für einen lila Blumenkohlsalat. Sieht köstlich aus und herrlich farbenfroh!

Einen spannenden Bericht über einen transgender US-Soldaten habe ich HIER gefunden und möchte einmal mehr und immer wieder den Kopf schütteln über den aktuellen Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte...

Hier in München war es in den letzten Tagen richtig heiß und dabei leider oft auch schwül. Das perfekte Essen für diese Tage habe ich HIER gefunden, Gazpacho mit roten Linsen. Das wird nachgemacht, der Lieblingsmensch wird’s lieben!

Und das waren sie auch schon wieder, meine Freitagsfund ein dieser Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit liebsten Menschen, auf gutes Essen und noch bessere Gespräche, auf Vorfreude und durchgeführte Pläne, Vino und ein bisschen Dolce Vita.
Ich hoffe, Dein Wochenende hält Großartiges für Dich bereit!

Mach es Dir schön,
liebst,
Sabine

Donnerstag, 3. August 2017

Sommerlicher Johannisbeer-Biskuit

Meine fast schon obsessive Vorliebe für Johannisbeeren dürfte Dir, liest Du schon ein Weilchen hier mit, bekannt sein. Schon als kleines Kind im Garten meiner Oma auf die süß-säuerlichen Früchtchen geprägt, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die, zugegeben recht kurze, Johannisbeersaison. In diesem Jahr haben wir für unseren Balkon 2 Johannisbeer-Hochstämme besorgt, damit wir auch im Blumentopf gezogen unsere eigenen Beeren ernten können und das hat sich sehr gelohnt.
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tonka bean, the perfect treat for those warm summer days (and it's gluten free, too!)
Wie gut, dass es gerade noch die letzten Beeren gibt, denn heute mag ich ein köstliches kleines Kuchenrezept mit Dir teilen und es wäre ja zu schade, wenn Du ein ganzes Jahr warten müsstest, bis Du es nachbacken kannst.
Viele Johannisbeeren treffen da auf luftigen Biskuit, saftige Mandeln und eine sanfte Tonkabohnencreme.
Hach!
extra fluffy sponge cake with red currants - nobody will notice it's gluten free!
Wie üblich ist mein Rezept glutenfrei, in diesem Fall aber ganz selbstverständlich, weil der Biskuitboden mit Mandeln, statt Mehl gebunden wird. Ich verwende dafür gerne ungeschälte gemahlene Mandeln, die wesentlich nussiger schmecken als ihre geschälten Freunde. Mach das, wie Du’s am liebsten magst.
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tinka bean - the taste of summer in one cake
Der Kuchen bekommt beim Backen eine interessante Aufteilung, die Beeren sinken durch all die Biskuitfluffigkeit auf den Boden, so dass auf einer fruchtig-feuchten Schicht unten eine locker-luftige Mandelbiskuitwolke liegt. Herrlich!
Getoppt habe ich das Ganze noch mit cremigem Tonkabohnenjoghurt und einem kleinen Berg Johannisbeeren – davon kann so ein Kuchen schließlich niemalsnicht genug haben!
gluten free sponge cake with red currants and tonka bean, a refreshing dessert for summer
Wollen wir?

Johannisbeer-Biskuit (glutenfrei)

Du brauchst für eine Springform von 20cm Durchmesser

3 Eier, Gr. M
100g Zucker
200g gemahlene Mandeln, ungeschält
220g rote Johannisbeeren, gewaschen und gezupft
¼ - ½ Tonkabohne, frisch gerieben, je nach Größe (ich hatte ½ kleine Bohne)

100g griechischen Joghurt (meiner hatte 0,2% Fett)
15g Zucker
Tonkabohne

Johannisbeeren zum Garnieren und Servieren

Eier und Zucker werden mit dem Mixer etwa 5 Minuten lang zu einem dicken Schaum aufgeschlagen. Nimm Dir unbedingt so viel Zeit, je fester und fluffiger Dein Schaum ist, desto besser wird der Kuchen.
Anschließend werden die gemahlenen Mandeln, die geriebene Tonkabohne nach Geschmack und die Johannisbeeren sehr vorsichtig untergehoben.
Mach das mit einem Teigspatel und viel Gefühl, damit so wenig wie möglich der eingearbeiteten Luft aus Deinem Schaum verloren geht.

In einer mit Backpapier ausgelegten Springform braucht Dein Kuchen nun bei 185°C Ober-/Unterhitze 35 Minuten, bis er gar und goldig ist.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für die Creme werden Joghurt und Zucker verrührt und das Ganze wird mit frisch geriebener Tonkabohne abgeschmeckt.

Auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, mit einem fröhlichen Haufen Johannisbeeren garnieren – und genießen!
Red Currant-Sponge Cake with Tonka Bean, glutenfree and oh-so good!
Der Kuchen ist dank der Beeren herrlich erfrischend, was ich sehr mag. Durch die verwendete Tonkabohne hat alles eine schöne würzige Note, Du kannst aber selbstverständlich alternativ auch einfach Vanille verwenden.
Weil die Beeren selbst geerntet wurden, nehme ich mit dem Rezept an Franziskas Blogparade #ausmeinemgarten teil, auch wenn die Johannisbeeren ja eher #vonmeinembalkon sind ;-). Ich denke aber, das gilt auch.

Magst Du Johannisbeeren so wie ich?

Liebst,
Sabine