Freitag, 20. Januar 2017

Freitagsfunde {153} - alles neu im Januar

Nein, nein, keine Sorge – die Freitagsfunde bleiben Teil des Blogs. 
Ich ertappe mich nur immer öfter dabei, dass ich schöne Links finde und die nur allzu gerne zu sinnvollen Grüppchen zusammenstelle. So wird es eben nun öfters themengebundene Freitagsfunde geben. 
Finde ich ja ganz spannend.
Der Januar scheint gerne Veränderungen mit sich zu bringen und so zeige ich Dir heute schönstes Neues:

Katja, das Mädchen mit Herz, hat einen ganz neuen Blog eröffnet, passend zu ihrer neuen Lebenssituation als Mutter. Gleich der erste Post auf einszweidreidiy hat mich begeistert – wie genial ist bitte ein Geräuschmemory?!

Neues Jahr, neue Reisepläne – und dieser wunderschöne Shoppingguide für Nimwegen von der lieben Berit HIER macht ganz viel Lust auf einen Ausflug in die Niederlande!
(...übrigens, falls Dir das zu weit weg ist: Sowohl Sissy Boy als neuerdings auch Dille & Kamille haben deutschsprachige Onlineshops – ich wollt’s nur erwähnt haben ;-)...)

Auch Sandra von Wortkonfetti ist im letzten Jahr Mutter geworden und sie hat sich ein wenig schwer getan, wie sie ihr neues Leben und ihren Blog zusammenbringen kann. Die Lösung „Bremen. Mit Kind und ohne“ finde ich super und ihr neues Design sehr schön. Liebe Sandra, ich freue mich, dass es weitergeht!

Du hast viele neue Ideen und alles, was jetzt noch fehlt, ist dieses kleine Fünkchen Motivation? Probier es doch mit diesem kostenlosen Printable HIER, das nicht nur gute Laune, sondern auch Lust macht, Dinge anzugehen.

Neues Jahr, neues Hobby? Nachdem ich letztes Jahr schon Shibori ausprobieren durfte, habe ich so ein ungutes Kribbeln in den Fingerspitzen und große Lust, Stoffe zu färben. HIER findest Du eine tolle Anleitung für’s Färben mit natürlichen Zutaten – wer hätte gedacht, dass Avocadoschalen ein hübsches Mauve ergeben?! Jetzt müsste ich nur noch nähen können...

Du möchtest in diesem Jahr etwas Neues lernen? Dann habe ich HIER noch die ultimative Idee für Dich – das MIT, das Massachusetts Institute of Technology, eine amerikanische Eliteuni, hat weit über 2000 Kurse online gestellt. 
Einfach so. 
Zugänglich für jeden, der mag (und Englisch spricht). 
Ich bin so begeistert!

Und das war es für diese Woche.

Dieses Wochenende freue ich mich auf ganz viel Sonnenschein an kalter Luft, auf gemütliche Frühstücksverabredungen und Lachen mit Freunden, auf ganz viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen und auf – hoffentlich! – gelungene Brotbackversuche, drück mir die Daumen.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 19. Januar 2017

Gemüse-Expedition #1: Chicorée

Ein bisschen wehmütig habe ich von Claras wunderbarer Aktion Ich back’s mir Abschied genommen, an der ich unfassbare drei Jahre lang immer wieder teilgenommen habe – war das ECHT so lange?!

Wie das im Leben aber gern so ist, eine Tür schließt sich und dafür öffnet sich...eine neue Aktion! #gemüseexpedition hat Clara sie genannt und wie der Name nahelegt, geht es 2017 in jedem Monat darum, eine andere Gemüsesorte zu verkochen. Oder zu verbacken. Braten, dünsten, dämpfen oder frittieren sind auch erlaubt. Eine großartige Idee und ich bin nur zu gern wieder dabei.
Witloof Quiche, the gluten-free proof that witloof actually CAN be dilicous!
Den Anfang macht der Chicorée HIER, ein völlig unterbewertetes Gemüse, wenn Du mich fragst, denn ich liebe die leicht bitteren kleinen Kerlchen und wusste tatsächlich sofort, was ich für den Einstand mitbringen wollte zur Gemüseparty: eine herrlich würzige Chicorée-Quiche. 
Die Idee zum Rezept hatte ich schon Ende 2015, dann war mein Jahr 2016 wie es eben war und ich bin viel zu wenig zum Küchenexperimentieren gekommen. Das habe ich, zumindest mit dieser Idee nun nachgeholt und das Ergebnis ist köstlich.
Ja, auch für Nicht-Chicorée-Fans. Doch, ganz sicher – denn bitter schmeckt da wirklich gar nix mehr.
Witloof Quiche, a perfect winter's day lunch - and it's gluten-free, too!
Wie’s geht?
Bitte hier entlang...

Chicorée-Quiche (glutenfrei, funktioniert aber mit jedem Mürbeteig)

Du brauchst für eine Tarteform mit 28cm Durchmesser

Teig
11g Leinmehl*
90ml sehr warmes Wasser
120g Hafermehl (glutenfrei, wenn nötig)
55g Vollkorn-Reismehl
50g gemahlene Mandeln, ungeschält
50g Maisstärke (glutenfrei, wenn nötig)
110g kalte Butter
1 knapper TL Kräutersalz (oder ½ TL normales Salz)
Pfeffer nach Belieben

Belag
5 Chicorée
½ TL Ahornsirup
175g Joghurt (bei mir: griechischer Joghurt 0,2% Fett)
2 Eier, Gr. L
Salz
Pfeffer
60g Käse, gerieben (nach Geschmack, ich hatte Bergkäse)
30g Walnüsse, grob gehackt

Zunächst werden Wasser und Leinmehl rasch zu einer klümpchenfreien Masse verrührt. Das Ganze ergibt sofort ein Gelee, das ist genau, was wir brauchen. Eine Viertelstunde zur Seite stellen und für den Moment getrost vergessen.

Die Mehlsorten werden mit der Stärke, Salz und wenn Du magst etwas Pfeffer sorgfältig vermischt. Dann kommt die in kleine Stücke geschnittene Butter dazu sowie das Leinmehlgelee und alles wird rasch zu einem glatten Teig verknetet.
Damit wird dann eine Tarteform ausgelegt, mehrfach mit einer Gabel eingestochen und dann darf der Teig abgedeckt entweder für 2 Stunden im Kühlschrank oder aber für 30 Minuten im Gefrierfach durchkühlen.

In der Zeit wird die Füllung vorbereitet.

Die Chicorée werden abgebraust, bei Bedarf die äußeren Blätter entfernen. Der Wurzelstrunk wird so knapp wie möglich abgeschnitten, die Blätter sollen unbedingt noch zusammenhalten.
Je nach Dicke und Größe werden die Chicorée nun halbiert oder gleich geviertelt und dann in einer heißen Pfanne kurz mit der Schnittfläche nach unten scharf angebraten. Die Schnittflächen sollen etwas Farbe nehmen, das Gemüse aber noch nicht garen. Mit dem Ahornsirup übergießen und einmal kurz darin schwenken, damit der Zucker karamellisiert. Sofort von der Hitze nehmen.

Joghurt, Gewürze und Eier werden zu einem dickflüssigen Guss verrührt, der Käse gerieben und bereit gestellt.

Der Guss wird gleichmäßig auf dem gekühlten Boden verteilt und die Chicoréeviertel sternförmig darauf verteilt – das Auge isst ja mit.
Mit dem Käse bestreuen und die gehackten Walnüsse darauf verteilen, dann braucht Deine Quiche im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 35 Minuten, bis sie goldig ausschaut und herrlich duftet.

Und das war es auch schon, aus dem Ofen nehmen und genießen, ein Salat passt hervorragend dazu.

* Leinmehl kannst Du im Bioladen oder Reformhaus kaufen. Ich verwende es, um in den glutenfreien Tag zusätzliche Bindung zu bringen und es funktioniert hervorragend. Alternativ kannst Du, wenn Du so etwas besitzt, goldene Leinsamen in einer Kaffeemühle zu Mehl vermahlen. Kaufen ist aber einfacher ;-).
Witloof Quiche, the gluten-free proof that witloof actually CAN be dilicous!
Ich habe meinen glutenfreien Standart-Mürbeteig etwas abgewandelt, auf den Trick mit dem Leinmehl bin ich schon vor einer Weile auf einem amerikanischen Blog gestoßen und ich mag das Ergebnis sehr. Alternativ findest Du zum Beispiel HIER einen anderen glutenfreien Mürbeteig.

Wie üblich kannst Du munter abwandeln. Statt Mandeln schmecken auch gemahlene Haselnüsse im Teig sehr gut, der Joghurt kann durch saure Sahne oder Crème Fraiche ersetzt werden und wenn Du keine Walnüsse magst – lass sie einfach weg oder nimm, was Dir schmeckt.
Witloof Quiche, the gluten-free proof that witloof actually CAN be dilicous!
Die Käseauswahl beeinflusst diese Quiche enorm. Ich habe einen recht milden Bergkäse verwendet (also...mild dafür, dass es ein Bergkäse ist), auch Mozzarella, Gouda, Emmentaler oder Mimoulette würden prima passen – und wenn Du’s ganz würzig magst, wie wäre es mit Scarmoza? Da fehlt dann auch dem Fleischliebhaber nix. 
Wenn Du so gar kein Problem mit Gluten hast, dann funktioniert das Rezept natürlich auch mit Deinem liebsten herzhaften Mürbeteig (oder gekauftem Blätterteig, wenn’s mal ganz schnell gehen muss).

Jetzt hoffe ich, dass Du dem armen Küchenstiefkindchen Chicorée eine Chance gibst – der kann nämlich auch richtig lecker!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 12. Januar 2017

12von12 im Januar – Schneematsch und viel Übung

Heute ist der 12. und endlich habe ich wieder einmal daran gedacht, genügend Bilder zu schießen, um bei 12von 12 mitzumachen.
12 von 12, das ist eine hübsche Aktion, bei der jeder, der mag, seinen 12. des Monats in 12 Bildern teilen kann. Gesammelt werden all die kleinen und großen Alltagseinblicke bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Los ging es heute morgen mit fiesem Schmuddelwetter und sehr viel sehr matschigem Schnee.
Da hilft nur ein schönes, warmes Frühstück
heute gab es ein Porridge mit geraspelter Möhre, etwas Apfel und ganz viel Zimt.
Mein wöchentlicher ‚Spaß’ – Entkalken...
...und was sonst eben so zu tun ist.
Dann habe ich fleißig geübt, schließlich will ich möglichst bald auch wieder ohne Krücke gehen können, bevor es einen Milchkaffee gab – mit passender Pausenlektüre, danke noch einmal, liebe Katrin!
Mit Üben ging es dann weiter, dieses Mal allerdings im Sitzen und mit der Erkenntnis, dass ich, was schöne Schrift angeht, eher nur so mittelbegabt bin – egal, es macht Spaß.
Ein paar große Pläne später (ich werde berichten)
wurde es dann Zeit für ein spätes Mittagessen: selbst gebackenes Brot nach Sarah von My new roots und ein grüner Smoothie aus rotem Mangold, Beeren, der zweiten Apfelhälfte und ein paar gefrorenen Bananenscheibchen. Lecker und wieder was gelernt: Beeren schlagen Spinat, zumindest, was die Farbe angeht.
Zwischendurch kam ein kleines bisschen Sonne durch, ich mag ja die Licht- und Schattenspiele gerade mit dem Schnee.
Einige Übungseinheiten und ein Abendessen später sind der Lieblingsmensch und ich noch ein wenig an die frische Luft gegangen. Die kurze Schneepause musste genutzt werden, denn verschneite Gehwege vertragen sich leider so gar nicht mit der Krücke.
Wunderschön und schon das letzte Bild für heute: die lebensgroße Krippe, die ein Bauer gleich um die Ecke in seinem Hof aufgestellt hat.
Und das war er, mein 12. Januar 2017, momentan ein ganz normaler Tag, ruhiger, als ich es eigentlich gewohnt bin, aber gemessen an den letzten Monaten schon wieder ganz ordentlich. Es wird, wenn auch zäh.

Ich hoffe, Du hattest einen schönen Tag!

Liebst,
Sabine

Dienstag, 10. Januar 2017

Ich back’s mir...Linsentaler

Hätte, wäre, sollte – manchmal läuft’s so ganz anders, als gedacht.

Mein Dezember zum Beispiel, der Dir und mir einen Adventskalender bringen sollte und statt dessen die Erkenntnis bereithielt, dass eine Bronchitis, Kehlkopf- und Mandelentzündung auf eine eh schon sehr wackelige Konstitution getroffen genau für eines gut sind: totale Erschöpfung und ansonsten GAR nichts.

Nach einer langen Weihnachtspause, viel Zeit mit dem Lieblings- und liebsten Menschen und Ruhe, Ruhe, Ruhe habe ich mich daran gemacht, ein Rezept, dass schon lange halb fertig in der Schublade lag, endlich fertigzustellen als Beitrag für die allerletzte Ich back’s mir-Runde von Clara. 

Gesagt, getan, das Ergebnis ist umwerfend lecker, die Bilder im Kasten – als mir dann aufgeht, dass ich das Wichtigste vergessen habe: das Backen nämlich... Also, liebe Clara, ich orientiere mich in diesem Monat einfach an Dir und zeige in der Pfanne Ausgebackenes und wenn’s nicht passt, schmeiß den Beitrag einfach wieder aus Deiner Sammlung :-).
gluten free lentil pancakes for a happy new year
Jetzt aber zum Wesentlichen...

Es ist bestimmt ein, zwei Jahre her, als ich zum ersten Mal auf Linsen als Glücksbringer zum neuen Jahr gestoßen bin und zwar auf einem amerikanischen Blog. Die Tradition scheint es aber auch in Deutschland in vielen Regionen zu geben, ich selbst kannte sie bis dahin noch nicht. Ein wenig Recherche später wusste ich, dass Linsen wegen ihrer Form an Geldmünzen erinnern und deshalb, zum neuen Jahr gegessen, für Glück und Reichtum sorgen sollen. Ein hübscher Gedanke.

Als Clara dann für die letzte Ich back’s mir-Auflage nach Neujahrssnacks gefragt hat, wusste ich, dass Linsen eine Rolle spielen sollten. Wie gut, dass ich schon lange ein Küchenexperiment kurz vor der Fertigstellung hatte, das aus den kleinen Hülsenfrüchten gemacht wird: Pfannkuchen.

Pfannkuchen aus Linsen? Richtig gelesen!

Zu kleinen Talern ausgebacken sehen sie wirklich aus wie Goldmünzen, schmecken großartig würzig und sind herrlich fluffig. Perfekt also für’s Silvesterbuffet, aber darüber hinaus auch ganzjährig einfach sehr, sehr lecker!

Es gibt zwei Arten, diese kleinen Köstlichkeiten zuzubereiten. 
Wenn Du, wie ich, eine Getreidemühle Dein Eigen nennst, kannst Du die Linsen einfach zu Mehl mahlen oder aber Du schaust im Laden nach Linsenmehl. Hast Du weder das eine noch findest Du das andere, musst Du lediglich ein kleines bisschen mehr Zeit investieren, denn dann werden die Linsen für etwa 5 Stunden eingeweicht und anschließend fein püriert. So oder so, das Rezept klappt, ich gebe Dir im Folgenden Beides auch noch einmal an:
gluten free lentil pancakes for a happy new year

Linsentaler (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für etwa 55 kleine Taler

100g gelbe Linsen
100g rote Linsen
75g Joghurt, Fettstufe egal
1 gehäufter TL grüne Chilipaste (etwa 15g)
¾ TL Kurkuma, gemahlen
½ TL Koriander, gemahlen
¼ TL Fenselsaat, frisch gemörsert
¼ TL Bockshornkleesamen, frisch gemörsert
Salz
350ml Wasser

Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Variante 1: Du mahlst die Linsen in der Getreidemühle zu einem feinen Mehl, ich habe sie zwei Mal auf feinster Stufe durchlaufen lassen ODER Du öffnest die Tüte mit dem Linsenmehl.

Variante 2: Du weichst die Linsen in Wasser für 5 Stunden ein, lässt sie gut abtropfen und pürierst sie anschließend zu einer feinen Paste.

So oder so, weiter geht’s.

Das Mehl oder die Paste kommen in eine Rührschüssel, Joghurt und Gewürze werden dazu gegeben und zusammen mit dem Wasser anschließend alles mit einem Schneebesen zu einem dickflüssigen Teig verrührt. Gib das Wasser in mehreren Schritten zum Teig, gerade, wenn Du Dich für die  Variante 2 entschieden hast, kann es sein, dass Du etwas weniger Wasser benötigst.
Da ich die Taler klein ausbacken wollte, habe ich den Teig nicht zu flüssig gehalten, möchtest Du große Pfannkuchen backen, kannst Du den Teig mit mehr Wasser dünnflüssiger machen.

Ist alles gut verrührt, darf sich Dein Teig ein wenig ausruhen, 15 Minuten solltest Du ihn schon stehen und ausquellen lassen, länger ist’s auch kein Problem.

Dann werden die Pfannkuchen oder Taler in einer leicht gefetteten Pfanne bei mittlerer Hitze ausgebacken. Dafür habe ich Ghee verwendet, Butterschmalz oder Kokosöl tun's sicher auch. Für die kleinen Taler habe ich pro Stück etwa ½ EL Teig verwendet, daher reicht die Menge auch für so viele Pfannküchlein. Ein wenig mehr Arbeit, aber ich mag die Größe sehr gerne, perfektes Fingerfood!
Die Taler sind sehr schnell fertig gebacken, von jeder Seite brauchen sie etwa 2-3 Minuten. Sieh zu, dass das Ergebnis nicht zu dunkel wird, dann bleiben die Küchlein auch nach dem Abkühlen noch schön saftig und luftig.

Und das war es auch schon.
gluten free lentil pancakes for a happy new year

Ich habe die kleinen Goldtaler mit ein wenig gewürztem Joghurt serviert, eine köstliche Kombination, aber auch jedes Chutney, Raita oder Ähnliches würde toll schmecken, die Küchlein passen zu Salat und sind einfach immer eine tolle Beilage! Übrigens können sie auch hervorragend ins Büro oder in die Schule mitgenommen werden.

Die Taler sind nur sanft würzig und damit auch für Kinder geeignet, magst Du’s schärfer, kannst Du einfach mehr von der grünen Chilipaste verwenden oder aber frischen Chili in den Teig hacken.
Und wo wir schon dabei sind – wie üblich lassen sich die Pfannkuchen herrlich abwandeln. Fein gewürfelte Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln lassen sich ebenso in die Küchlein schmuggeln wie blättriges Gemüse wie Spinat oder Mangoldblätter, geriebener Kürbis, Kräuter und, und, und – Dir fällt sicher etwas ein!
gluten free lentil pancakes for a happy new year
Die Taler funktionieren natürlich auch, wenn Du sie nur aus gelben oder nur aus roten Linsen zubereitest, mir persönlich gefällt die Mischung aber besonders gut.

Besser spät als nie wünsche ich Dir mit diesem kleinen Rezept (das sich länger liest als es zur Zubereitung braucht) ein glückliches, in jeder Beziehung reiches neues Jahr!

Liebst,
Sabine

Samstag, 3. Dezember 2016

Der andere Advent: Türchen #3

Heute geht es weiter mit meinen kleinen Adventfragen und gleich ans Eingemachte:

Wofür bist Du dieses Weihnachten dankbar?

Dankbarkeit ist momentan ein viel und gerne genutzter Begriff und ich persönlich mag sie sehr.
Sich bewusst machen, wofür man dankbar ist, sich freuen an dem, was man hat – das machen viel zu wenig Menschen regelmäßig, dabei hilft diese kleine Übung phänomenal gut, sich sofort besser zu fühlen. Probier’s aus!



Ich bin dieses Weihnachten für Vieles dankbar, zunächst einmal, dass es mir, dafür, was mir gesundheitlich dieses Jahr passiert ist, noch relativ gut geht – mir ist nämlich sehr bewusst, dass das auch ganz anders hätte ausgehen können.
Dann bin ich dankbar für meine Familie, den Lieblingsmenschen, ein kleines Familienmitglied mehr, dem es gut geht.
Ein neues Zuhause, ein neues Abenteuer mit dem Lieblingsmenschen, schöne Erinnerungen und die Fähigkeit, das Beste aus auch blöden Situationen zu machen – dafür bin ich sehr dankbar.

Du siehst, meine Liste ist lang und auch noch lange nicht fertig. Ich bin nämlich darüber hinaus für viele vermeintlich kleine Dinge sehr dankbar wie eine dampfende Tasse Tee am Morgen, Sonnenstrahlen, die die Nase kitzeln, ein gutes Buch, einen schönen Gedanken.

Wenn es Dir nicht so leicht fällt, Dankbarkeit zu finden, gibt es einige schöne Möglichkeiten, dieses Gefühl zu trainieren. So kannst Du jeden Abend 3 Dinge aufschreiben, für die Du dankbar bist, oder, wenn Du ein visueller Mensch bist, für jeden Moment der Dankbarkeit eine Murmel oder einen hübschen Stein in ein großes Glas legen  und sehen, wie Deine Dankbarkeitssammlung stetig wächst.
Das sind nur zwei Ideen, die Dir helfen können, Dankbarkeit zu üben. Die lässt sich nämlich zum Glück wie ein Muskel sehr gut trainieren – und die Erfolge bleiben nicht aus.

Also, wofür bist Du dieses Weihnachten dankbar?

Liebst,
Sabine

Freitag, 2. Dezember 2016

Freitagsfunde {152}

...und schon ist wieder Wochenende, zum Start habe ich wieder die Freitagsfunde für Dich.


In dieser Woche habe ich mich wieder für Themenfunde entschieden, hier sind meine liebsten Online-Adventskalender, bei denen ich immer wieder vorbeischaue:

Jutta hat in jedem Jahr einen bezaubernden Adventskalender und auch dieses Jahr wird da wohl keine Ausnahme! HIER geht’s zu ihrem Blog.

Steffi hat wieder gerufen und viele tolle Blogger sind ihr gefolgt. HIER ging es gestern los, Du findest jeden Tag bei ihr schönste DIY-Ideen.

Ein Online-Adventskalender, den ich sehr liebe, kommt aus Schweden. Dort tun sich jedes Jahr eine Gruppe kreativer Blogger zusammen und machen den Dezember schön. Los ging es gestern HIER bei Gina von Willowday – mit Pinata-Christbäumchen! Ich mein...Pinata-Christbäumchen! Bei Gina findest Du auch den Link zum 2. Türchen und eine Übersicht über alle weiteren.
Hach, ich freue mich wie ein kleines Kind auf all die großartigen Ideen!

Ein ganz bezaubernder Kalender kommt von Danny, die 24 hübsche Ideen HIER mit uns teilt.

Ein Kalender der etwas anderen Art ist der TOPP Blogger Adventskalender, in dem 24 verschiedene Blogger jeden Tag ein anderes Buch vorstellen – wenn Du also noch auf der Suche nach Buchgeschenkideen bist, schau doch einfach vorbei! Gestern ging es HIER los.

Und das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich auf etwas Frischluft und viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, auf Badewannenplantschen und Geschenkesuchen.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine


Der andere Advent: Türchen #2

Heute geht es mit meinem etwas anderen Adventskalender weiter und der Frage:

Hast Du schon Plätzchen gebacken?

...und? Hast Du?
Coconut-Chocolate Macarons, glutenfree

Ich selbst habe deutlich später als sonst zu backen begonnen und mich auf ganz einfache Rezepte beschränkt. Eines davon zeige ich Dir heute, in 5 Minuten sind die guten Stücke im Ofen und sie schmecken köstlich. Das schon am ersten Tag, aber wirklich richtig toll werden sie ab Tag Nummer 2, meine
Coconut-Chocolate Macarons, glutenfree

Kokosrotsjes (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für etwa 20 Kekse

30g Kakaopulver, ungesüßt (am besten schwach entölt)
100g Puderzucker
170g Kokosraspel
2 Eiweiß (von Eiern Gr. L)
TL Vanille, gemahlen
Prise Salz

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Alle Zutaten kommen in eine Rührschüssel und werden mit dem Mixer in 1 Minute zu einem glatten Teig durchgemischt.

Mit gut angefeuchteten Händen werden kleine Bällchen etwa von der Größe einer kleinen Walnuß geformt, leicht flacher gedrückt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt. Die Makrönchen verlaufen beim Backen nicht, Du brauchst also nicht allzu viel Abstand zwischen den einzelnen Bällchen lassen.

Im auf 160°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen Deine Kokosrotsjes jetzt 15 Minuten, bis sie gar sind.

Aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Blech ab- und dann auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen.

Die Kekse werden am besten in einer Metalldose aufbewahrt.

Und das war es auch schon.
Coconut-Chocolate Macarons, glutenfree

Auf die Idee zu den Plätzchen bin ich in den Niederlanden gekommen, dort heißen Kokosmakrönchen eben Kokosrotsjes – und den Namen fand ich zu schön!

Ansonsten ist das Rezept wie üblich von mir, versteht sich und kann wie üblich munter abgewandelt werden.
Du magst es süßer? Nimm einfach mehr Puderzucker, bis zu 50g mehr sollten problemlos verarbeitet werden können. Geschmacklich lassen sich die Rotsjes mit allen möglichen Gewürzen abwandelt, wie wäre es mit einer Messerspitze Spekulatiusgewürz, Zimt oder aber Kardamom?
Coconut-Chocolate Macarons, glutenfree

Wie immer gilt auch hier: Mach einfach draus, was Dir schmeckt!

Liebst,
Sabine