Donnerstag, 6. März 2014

Sammeln und Planen

Vor zwei Wochen hat die liebe Bine von was eigenes HIER ihren Blogplaner vorgestellt und die Frage in die Runde geworfen, wie andere ihren Blog organisieren.

Das hab ich einfach mal zum Anlass genommen, endlich eine lange gehegte Idee zu verbloggen – heute zeige ich Dir meinen Blogplaner.


Anders als Bine nutze ich keinen elektronischen Planer, was gleich mehrere gute Gründe hat.
Dazu aber gleich mehr.


Sehr schnell, nachdem ich angefangen habe zu bloggen, hab ich angefangen, all die Ideen für den Blog, die mir in gerne unmöglichen Situationen einfielen, aufzuschreiben.

Zuerst waren es lose Zettel. 
Geht das nur mir so, oder haben die bei Dir auch die Tendenz, ganz schnell zu flüchten oder sich zumindest kreativ zu verstecken?

Nun, jedenfalls bekamen die Ideen dann in meinem normalen Kalender ein Plätzchen, aber das reichte sehr schnell nicht mehr. 
Ich hab nämlich schrecklich viele Ideen, sehr viel mehr, als in nur einen Monat passen. So werden es Monat für Monat mehr Gedanken, Pläne, Einfälle.


Und so kam es, wie es kommen musste.
Nach einem langen, langen (!) Marathon durch Münchens Schreibwarenabteilungen zog schließlich ein schwarzes Notizbuch bei mir ein.
Ganz zufrieden war ich auch damit zuerst nicht, aber Liebes...es war kurz vor Ladenschluss!

Aus den im Büchlein vorgegebenen Einteilungen hab ich schließlich das Beste gemacht und so mag ich meinen Planer heute so gar nicht mehr missen.
Du siehst, dass die einzelnen Themenblöcke alle ihre Farbe haben, ich habe sie mit Washi-Tape abgesetzt und sehe so schon auf einen Blick, wo ich grad bin.
Hübsch schaut es außerdem aus ;-)!


Überhaupt...ich mag meinen Planer, das Papier fühlt sich gut an, glatt und schön zu beschreiben und alles ist gut verarbeitet. Zumindest ist mir bisher noch keine Seite entgegengefallen, was bei meinem häufigen Gebrauch an ein Wunder grenzt!


Ich gebe zu, in mancher Hinsicht bin ich schrecklich altmodisch – auf gute Weise ;-)!

Ich plane schrecklich gern auf Papier, was ich einmal mit den Händen geschrieben habe, vergesse ich nicht und über einem Blatt Papier kann ich mich besser sammeln als vor einem Bildschirm.
Da lag ein Planer aus also Papier nah.


Das Papier hat sich als weiterer Vorteil erwiesen, denn ich habe meinen perfekten Ort und die perfekte Zeit zum Blogplanen gefunden, eher zufällig zwar, aber es ist großartig!
Im Flugzeug!


In diesen wunderbaren 50 Minuten zwischen Himmel und Erde, zwischen Düsseldorf und München und München und Düsseldorf komme ich dazu, mich einfach nur auf meinen Blog zu konzentrieren.
Ich kann nichts anderes tun, nichts lenkt mich ab als der Blick raus zu den Wattewolken oder auf die Erde.
Himmlisch und das im wahrsten Sinn des Wortes!

Und so ist nach einem Flug schon mal die grobe Monatsplanung vollgestopft mit Ideen.


Denn eigentlich ist mein Planer genau DAS – ein Ideensammelbecken.

Ich plane nicht so sehr Wochen im Voraus meine Texte, in aller Regel blogge ich recht spontan. Aber ich habe gern meinen Pool an Einfällen, aus dem ich schöpfen kann.
Manches steht auch fest, wie die Freitagsfunde oder die Monatsrückblicke. Der Planer hilft mir, an alles zu denken.

Einige Ideen schleppe ich seit nunmehr einem Jahr mit mir herum, andere sind noch nicht im Planer und schon umgesetzt – ganz, wie es sich grad richtig anfühlt.
Zu planen schränkt mich also nicht ein, aber es hilft ganz ungemein, Struktur und ein bisschen Ordnung ins Bloggen zu bringen.
Außerdem...ich hätte mindestens die Hälfte meiner Ideen wieder vergessen, bis ich dazu komme, sie mal umzusetzen ;-)!


Oh und falls mir mal ein bisschen Ansporn fehlt, finden sich auch immer wieder Seiten mit hübscher Motivation!


Wenn Du also im Flugzeug eine Frau siehst, die wie wild in ein Notizbüchlein schreibt...denk an mich ;-)!


So, Liebes, jetzt bist Du dran!

Wie planst Du? Und altmodisch auf Papier, oder doch elektronisch?

Liebst,
Sabine 
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