Freitag, 25. Mai 2018

Freitagsfunde {200}


Da ist die kurze Woche auch schon wieder vorbei, ich hoffe, Du hast sie genießen können und etwas Sonnenschein abbekommen!

Nachdem ich mich in den letzten Tagen noch einmal sehr intensiv mit der neuen Datenschutzgrundverordnung auseinandersetzen musste, bin ich nun echt froh, das Thema vom Tisch zu haben. Hoffentlich. Ich habe Dir ja schon gestern kurz erklärt, was sich nun hier auf dem Blog ganz konkret ändert, bis sich für die eine oder andere Frage Lösungen finden lassen.

Bevor es nun endlich ins Wochenende geht, habe ich sie aber noch für Dich, die Freitagsfunde.

Magst Du weiße Blumen so gern, wie ich? Dann wirst Du diesen Blogpost HIER gerne lesen – und noch viel lieber anschauen.

Jule hat Fliedersirup selbst gemacht und wenn Du Dich sehr beeilst, findest Du noch genügend Blüten, um diese Knaller Idee nachzumachen. Es geht auch kinderleicht, HIER kommst Du zum Rezept.

Ob Du die royale Hochzeit am letzten Wochenende nun verfolgt hast oder nicht, ob sie Dich interessiert hat oder nicht, diesen Artikel HIER dazu solltest Du lesen.

Über ein Rezept für glutenfreie Bagels bin ich HIER gestolpert, die werden sicher nachgebacken! Hach, Bagels...

Du mochtest die Gilmore Girls? Du bist gerne kreativ und suchst nach einem Geschenk – für Dich oder einen lieben Menschen? Dann schau unbedingt mal HIER vorbei, da könntest Du vielleicht genau das Richtige finden.

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf Zeit mit liebsten Menschen, die ich viel zu selten sehe, auf Neues und Entdecktes, auf gute Gespräche, viel Lachen und Milchkaffee in der Sonne.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 24. Mai 2018

Der liebe Datenschutz und was hier anders wird


Vielleicht hast Du selbst einen Blog, vielleicht hast Du es in den Nachrichten gesehen oder gehört, vielleicht sind Dir auch die Vielzahl an Emails in Deinem Postfach aufgefallen, die allesamt eine neue Bestätigung von Dir darüber wollen, dass sie Dir weiterhin Newsletter zustellen dürfen: Das kleine Monster DSGVO zieht gerade durch die Lande.

Die Datenschutzgrundverordnung!

Wie das schon klingt! Und giftig isse bestimmt auch! Oder so...ich bin mir ja sicher, dass weniges so heiß gegessen wird, wie gekocht, aber natürlich musste auch ich mich mit diesem Thema auseinandersetzen, habe lange, verschwurbelte Texte gelesen, bin an diversen Foren verzweifelt und auch daran, dass mein Blog einen amerikanischen Host hat, nämlich Blogger, der auch noch zu Google gehört.

Im Hintergrund habe ich fleißig gewerkelt, um meinen Blog im Hinblick auf Deine Daten noch sicherer zu machen, als er ohnehin schon war und das bedeutet, dass sich hier ein paar Dinge ändern müssen.
Zumindest, bis die Rechtslage übersichtlicher wird und/oder Blogger Lösungen für das eine oder andere Problem anbietet.
Das betrifft Vieles im Hintergrund, ein paar Blogposts mussten gelöscht werden, Du merkst es aber direkt auch an einigen Dingen.

Die Kommentare 


Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, zumindest, bis es eine technische Lösung für ein Grundproblem gibt. Kommentierst Du hier, musst Du Deine Emailadresse angeben, das gibt mir das Programm so vor. Nun dürfen nach DSGVO aber keine überflüssigen Daten gesammelt werden und für einen Kommentar ist es eigentlich nicht nötig, die Emailadresse anzugeben. Ich könnte erlauben, dass Du hier auch anonym kommentieren kannst, aber es ist nicht möglich, ausschließlich anonyme Kommentare freizuschalten. Erhebe ich diese Daten, also Deine Emailadresse, musst Du mir das noch einmal bestätigen und eine solche Funktion bietet Blogger nicht an. Zudem ist nicht herauszufinden, welche anderen Daten, z.B. IP-Adressen Google wie lange speichert.
Auch bei der Sicherheitsabfrage, die ich aktiviert hatte, um Bot-Kommentare zu unterbinden, mit denen ich eine Zeit lang Probleme hatte, werden Daten von Dir zur Captcha-Abfrage geleitet. Böse, böse...
Ich würde also Daten sammeln, die ich nicht sammeln darf und das möchte ich nicht tun. Also leider erst einmal keine Kommentare mehr, wenn Du mit mir in Kontakt treten magst, musst Du mir nun eine Email schicken, die Adresse findest Du u.a. im Impressum.

Social Media Buttons 


Ist es Dir aufgefallen? Die kleinen Symbole in der rechten Sidebar, mit denen Du mit nur einem Klick auf mein Instagramprofil, zu Twitter oder Facebook gelangt bist, sind verschwunden.
So praktisch diese Verlinkungen auch sind, durch das Klicken auf die eingebundenen Icons sind Deine Daten geflossen und wir erinnern uns...böse und verboten. Da ich das nicht ändern kann, gibt es bis auf Weiteres diese Abkürzung nicht mehr. Wenn Du mich auf Instagram besuchen möchtest, denn da passiert mit großem Abstand am Meisten, dann musst Du mich dort nun suchen und darfst mir sehr gerne folgen. Zum Glück heiße ich hier wie dort LiebesSeelig, das sollte sich also machen lassen.

Per E-Mail folgen


Um diese Funktion tut es mir richtig leid, aber um sie nutzen zu können, werden Deine Daten an Dritte, hier den FeedBurner, weitergegeben. Und Daten weitergeben, das darf ich nicht, es sei denn, Du hast ganz explizit darin eingewilligt. Da für diese Einwilligung keine technische Lösung angeboten wird, musst Du leider einfach immer mal wieder vorbeischauen, ob ein neuer Post online gegangen ist. Du kannst den Blog weiterhin über Bloglovin abonnieren und neue Posts finden auch immer wieder auf meinem Instagramaccount eine Erwähnung.
Blöd, aber leider gerade nicht zu ändern.

Facebook 


Ok, das hat eigentlich wenig mit der DSGVO zu tun, aber meinen Facebookaccount für den Blog habe ich nun endgültig gelöscht, nachdem er die letzten 2 Jahre in tiefem Schlaf lag. Ein Vorteil, denn dadurch fließen keinerlei Daten mehr zwischen dem Blog und Facebook.

Freigabeschaltflächen


Ein sperriges Wort, gemeint sind die kleinen Kästchen, die unter jedem meiner Post standen und mit deren Hilfe Du den Inhalt via Facebook, Twitter, Goggle+ oder Pinterest teilen konntest.
Ja, Du ahnst es, auch dort fließen Daten, auch das habe ich komplett abgestellt.

Google+ und Google AdSense


Zwei Angebote von Google, die ich selbst nie aktiv genutzt habe, die aber durchaus auch Daten von diesem Blog abgreifen konnten. Es war etwas friemelig, aber da läuft nun nix mehr. Für Dich und mich macht das keinen Unterschied, was die Blognutzung angeht, aber ich dachte, dass Dich dieser Punkt interessieren könnte.

Pinterest 


Ja, auch die Hover-Funktion ist verschwunden, Bilder direkt aus meinen Beiträgen können nicht mehr gepinnt werden, weil, ja, richtig...Daten.

Cookies


Dir wird vielleicht auffallen, dass Du keine Benachrichtigung mehr über Cookies erhältst, wenn Du meinen Blog aufrufst. Das hat einen einzigen Grund: Es werden keine Cookies mehr gesammelt. Sollte sich das wieder ändern, sag ich Dir Bescheid.

Angebote wie Google Analytics, die viele, viele Daten von Dir sammeln, habe ich niemals benutzt und hatte damit nun also auch keine Arbeit.

Ein paar Dinge lassen sich noch nicht lösen, ich arbeite weiter an Vielem und der Support bei Blogger ist, gelinde gesagt, dürftig. Meinen Blog komplett offline stellen mag ich auch nicht...also Augen zu und durch!
Ich hoffe, dass die Änderungen die Nutzung des Blogs für Dich nicht allzu sehr verschlimmern und auch, dass sich Einiges rückgängig machen lässt. Bis dahin freue ich mich sehr, wenn Du weiterhin hier mitlesen magst.

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 23. Mai 2018

Afternoon Tea #3 – Fruchttörtchen


Öhm...ja. Dieser Post war für letzten Donnerstag geplant und kommt nun mit dezenten 7 Tagen Verspätung. Aber besser spät als nie und diese klitzekleinen Fruchttörtchen sind auch einfach zu gut, um nicht geteilt zu werden, royale Hochzeit hin oder her.
Mini Fruit Cakes for the Afternoon Tea - gluten free Rhubarb-Meringue
Wie schon bei den Mini-Quiches HIER habe ich mich für einen Grundteig und verschiedene Füllungen entschieden, um dem Afternoon Tea eine hübsche kleine Auswahl an Kuchen zuzufügen.
Du kannst die Mengen einfach Deinem Geschmack anpassen und entweder nur eine Sorte backen oder alle drei oder auch ganz andere Füllungen verwenden. Mein Rezept ist eher eine Art Ideensammlung.
gluten free Mini Fruit Cakes for your Afternoon Tea - Blancmange-Fruit-Cakes
Passend zur Jahreszeit habe ich mich für frühlingshafte Füllungen entschieden, es gab Rhabarber-Baiser-Törtchen, einfache Marmeladentörtchen mit selbstgemachter Beerenmarmelade und dann noch ein Puddingtörtchen mit den ersten Nektarinen. Die waren überraschend aromatisch und da meine eingekauften Erdbeeren da nicht mithalten konnten, gab es eben Nektarinen- statt Erdbeertörtchen. Kann man machen, find ich.
Wie üblich ist mein Rezept glutenfrei,  wie üblich gilt: Hast Du kein Problem mit Gluten, kannst Du einfach Dein liebstes Rezept für Mürbeteig verwenden.
gluten free Mini Fruit Cakes for the perfect Afternoon Tea
Jetzt aber ab in die Küche!

Fruchttörtchen (glutenfrei)

Du brauchst für etwa 9 große Muffinförmchen

80g Hafermehl (frisch aus Haferflocken gemahlen)
80g Reismehl (bei mir Reisvollkornmehl und Klebreismehl 1:1)
40g Maisstärke
2g Johannisbrotkernmehl
25g Zucker
Prise Salz
1 Eigelb
3 EL Eiswasser
100g Butter

außerdem

für 4 Muffinförmchen
80g Rhabarber
1 TL Maisstärke
1 Eiweiß
20g Zucker
Prise Backpulver

je Muffinförmchen
1 geh TL Marmelade (bei mir selbst gekochte Beerenmarmelade)

für 2 Muffinförmchen
100ml Milch
2-3 geh TL Maisstärke
¼ TL Vanille, gemahen
1 TL Zucker
1 kleine Nektarine

Für das Eiswasser werden in einer kleinen Schüssel 2-3 Eiswürfel mit etwas kaltem Wasser gemischt. Bis zum Gebrauch zur Seite stellen.

Die Mehlsorten, Stärke, Zucker, Bindemittel und das Salz werden sorgfältig vermischt, achte darauf, dass sich keine Klümpchen bilden. Dann mit kühlen Händen rasch mit den übrigen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig wie gewünscht in die Förmchen drücken (je nach gewünschter Füllung habe ich verschieden hohe Seitenränder geformt) und mit einer Gabe einstechen. Abgedeckt für 30 Minuten im Gefrierfach oder für 2 Stunden im Kühlschrank kalt werden lassen.

In dieser Zeit kümmern wir uns um die Füllungen.

Der Rhabarber wird geputzt und in kleine Würfelchen von etwa 3-4mm Kantenlänge geschnitten. Anschließend werden die Würfel mit der Stärke vermischt, das sorgt dafür, dass Deine Küchlein am Boden nicht zu weich werden.

In die gekühlten Formen werden die Rhabarberwürfel gegeben und/oder der Marmelade  gekleckst. Die Formen für die Puddingküchlein werden ohne Füllung gebacken.

Im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen Deine Küchlein nun etwa 15 Minuten, bis sie goldig und gar sind.

In dieser Zeit wird der Eischnee für die Rhabarberküchlein vorbereitet. Dafür das Eiweiß mit dem Mixer schaumig schlagen, dann Backpulver und Zucker zugeben und weiter schlagen, bis sich ein fester Eischnee gebildet und der Zucker sich aufgelöst hat. Das dauert etwa 3-5 Minuten.

Nach den 15 Minuten Backzeit werden die Förmchen für die Puddingküchlein aus dem Ofen genommen.
Die Rhabarberküchlein bekommen eine ordentliche Eiweißhaube und brauchen noch einmal 5 Minuten im Ofen, bis der Baiser goldig und gar ist. Zusammen mit dem Marmeladenküchlein aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.

Für die Puddingtörtchen werden nun 75 ml Milch aufgekocht. In den restlichen 25 ml Milch werden Zucker, Vanille und zunächst 2 TL Speisestärke glatt gerührt. In die aufkochende Milch geben und mit einem Schneebesen einarbeiten. Etwa 1 Minute unter ständigem Rühren kochen lassen.
Da wir für die Törtchen recht festen Pudding benötigen, einen Tropfen abkühlen lassen und schauen, ob die Masse fest genug wird. Ist das nicht der Fall, 1 weiteren TL Stärke in wenig Wasser anrühren, in den Pudding geben und noch einmal unter Rühren für 1 Minute kochen lassen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass lactosefreie Milch tendenziell etwas mehr Stärke benötigt, bis sie genug andickt, während ich bei ganz normaler Milch mit 2 TL Stärke auskomme. Probier das also einfach aus.
Den Pudding zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Ist alles auf Raumtemperatur heruntergekühlt, werden die Böden für die Puddingtörtchen vorsichtig aus der Form gelöst und mit einem gutem EL Pudding bestrichen. Anschließend mit Obst, in meinem Fall Nektarinen, garnieren.

Nun muss Dein Törtchenreigen nur noch hübsch angerichtet werden – und fertig bist Du!
Variation of gluten free Mini Fruit Cakes for the perfect Afternoon Tea
Ich habe den Teig in Silikon-Muffinformen gebacken, damit ich möglichst viele, möglichst kleine Küchlein herausbekomme. Du kannst aber natürlich die Formen variieren, wie Du magst. Die angegebene Teigmenge reicht für etwa 4 normal große Tarteletteförmchen, falls Dir die ganz kleinen Küchlein zu umständlich zum Backen sind und verwendest Du eine Springform, sollten 18-20cm Durchmesser goldrichtig sein. Beachte bitte in diesen Fällen, die Backzeit zu verlängern.
Mini Fruit Cakes for your Afternoon Tea - gluten free Rhubarb-Meringue
Du siehst, die Ideen für die Füllungen sind genau das – Ideen. Jede nur denkbare Füllung funktioniert hervorragend. Wichtig für den Afternoon Tea ist es, eine kleine Auswahl an Kuchen zu haben und vor allem, dass die einzelnen Stücke nicht zu groß sind. Sandwiches, Quiches, Scones und Törtchen, wir erinnern uns...das ist ja sonst nicht zu schaffen.
Vintage Porcellain for your Afternoon Tea
Jetzt bleibt nur noch die Suche nach einem guten Tee und Du bist bereit für die beste Tea Time überhaupt!

Kaffee oder Tee,  in welchem Team bist Du anzutreffen?

Liebst,
Sabine
-->