Freitag, 29. November 2013

Freitagsfunde {28}

Liebes, was für eine Woche!
Ich war extrem gut beschäftigt und habe einen ganzen Berg voll Arbeit abgetragen, ich habe diverse Adventskalender vorbereitet und verschickt und um mich herum hat es die ganze Zeit gerufen und gehüpft „Veränderung, Veränderung, Veränderung!“...



Nächste Woche bin ich wieder für Dich da, versprochen – und bis dahin kommen zumindest noch die obligatorischen Freitagsfunde. Wie immer hoffe ich, dass etwas Hübsches für Dich dabei ist!

Aus der beliebten Kategorie ‚Die einfachsten Ideen sind doch die besten!’:

Falls Du noch ein wirklich Schönes Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen suchst...vielleicht wirst Du hier fündig? (Das Briefpapier!!) – bis einschließlich 30. November versandkostenfrei ab 40$ - und zwar auch international.
(Der Blog dazu HIER)

HACH! Ich liebe ihr Design – und mein Neffe an Weihnachten sicher seine hübschen Päckchen:

Irgendwie wird es hier schon sehr weihnachtlich...aber bei so gut zur Jahreszeit passenden Ideen....was soll ich da machen ;-)?

...und weil’s so schön war, hier gleich noch ein bisschen was für’s Auge – die Birkenrinde!

Was verändert sich bei Dir?

Liebst,
Sabine

Freitag, 22. November 2013

Freitagsfunde {27}

Liebes, hattest Du eine schöne Woche?
Ich hab dem Novembergrau ein breites Lächeln und gute Laune entgegengesetzt, fleißig gebacken, gekocht und ungewohnt viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen verbracht.
Bald zeig ich Dir ein bisschen was davon, versprochen!


Heute aber kommen die üblichen Freitagsfunde, wie immer hoffe ich, dass etwas für Dich dabei ist!

Wir fangen an mit Schönstem für die Augen, schau Dir unbedingt das online-Heft an!

Eine ganz entzückende Idee, die sicher auch munter abgewandelt funktioniert.

Lecker UND gesund? Geht. Schau einfach

Schaut lecker und schön aus – das Klavier!

Immer wieder eine Fundgrube für Denkanstöße...und (leider) immer wieder so wahr:

Und das war es auch schon wieder.

Hab ein schönes Wochenende, Liebes – und lächele die grauen Wolken einfach weg!
Ich freue mich auf viele liebe Besuche, auf ein paar ruhige Stunden und auf Zeit für Dinge, die ich liebe.

Lächelst Du Wolken weg?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 20. November 2013

Aus dem Buchladen...

...Schönstes selbst gemacht

Liebes, heute möchte ich Dir ein Buch zeigen, das ich schon vor ein paar Jahren adoptiert habe.
Seitdem steht es aber nicht nur gemeinsam mit vielen, vielen anderen Kochbüchern einfach so herum, nein, ich benutze es.
Regelmäßig.
Das Buch ist nicht nur hübsch anzuschauen, es bietet eine Fülle von Inspiration und Ideen.
Genau das Richtige zur anstehenden Weihnachtszeit, genau das Richtige für Leute, die gerne etwas selbst gemachtes verschenken und mit wenig Aufwand Freude bereiten, genau das Richtige also für Dich und mich.

Das Buch?


'Geschenke aus meiner Küche', so heißt es, geschrieben wurde es von der wunderbaren Annik Wecker, die auch für etliche herrliche Backbücher verantwortlich ist.


In 5 große Kapitel aufgeteilt, nach Anlass und/oder Beschenktem, platzt das Buch aus allen Nähten von Rezepten, Varianten der Rezepte (Du ahnst, wieso ich es liebe ;-)!) und nicht zuletzt auch von großartigen Ideen, wie all diese Köstlichkeiten zu verpacken und damit zu verschenken sind. 

Dem Thema ‚Verpackung’ ist sogar ein eigener Anhang gewidmet, nebst bezaubernden Aufklebern, die beschriftet werden können und dem Buch beiliegen.


Was ich an dem Buch besonders schätze, das ist sind liebevolle Aufmachung und die Tatsache, dass das Buch eben nicht nur die schon 1000x gesehenen Ideen bringt.


Wärst Du auf die Idee gekommen, Tütensuppen selbst herzustellen? 
So, dass es richtig lecker wird und sich der zeitgeplagte Beschenkte (auch Lieblingsmensch genannt ;-) ) Abends schnell etwas Gutes zaubern kann?

Wärst Du auf so etwas Gutes wie süße Beerenbutter gekommen?

Oder darauf, selbst Dipmischungen zu kreieren, die dann schnell angerührt und unfassbar lecker sind?

Eben.
Ich auch nicht.
Und ich bin schon wirklich kreativ, wenn’s um Essbares geht ;-).


Annik Wecker schafft es, mir auf über 200 Seiten etliche AHA!-Erlebnisse zu bescheren und liebsten Beschenkten stets aufs Neue leckere Präsente.
Dabei sind die Rezepte einfach nachzumachen, Du brauchst in aller Regel auch keine exotischen Zutaten oder einen ganzen Tag.
Schnell, einfach, unkompliziert und die Ergebnisse überzeugen mich wieder und wieder.
Dass ich es dabei kaum je schaffe, mich wirklich an die Rezepte zu halten, ist eine ganz andere Geschichte ;-)...


Also, Liebes, wenn Du noch Anregungen für selbst gemachte Geschenke suchst oder einfach ein wirklich schönes Buch, dann kann ich Dir die 'Geschenke aus meiner Küche’ nur ans Herz legen!

Oh, noch ein Hinweis – manche Rezepte, wie selbst aromatisierte Öle oder Liköre haben eine lange Ziehzeit – fang rechtzeitig an...


Machst Du Geschenke selbst?

Liebst,
Sabine


Montag, 18. November 2013

Letzter Herbstgruß

Liebes, bevor es langsam, aber doch sehr sicher auf die Weihnachtszeit zustürmt, möchte ich Dir heute noch ein wunderbares Herbstrezept zeigen – das auch im Dezember ganz hervorragend schmeckt!

Es lässt sich wie immer in alle erdenklichen Richtungen abwandeln und ist schnell gemacht.


Der Nachteil?
Du musst warten.
Musste ich auch.
Denn die fertig gebackene Köstlichkeit, die ist zwar direkt lecker,  schmeckt aber erst am nächsten Tag so richtig gut.
Und das mir, die ich doch der ‚Gebäck muss warm und direkt aus dem Ofen auf den Tisch’-Typ bin!
Ich versprech Dir aber, es lohnt sich!



So, was ist es nun?

Eine süße Köstlichkeit mit Kürbis.
Keine Sorge, den schmeckst Du gar nicht so sehr heraus, das Rezept ist also auch dann etwas für Dich, wenn Du nicht der allergrößte Kürbisfan bist.
Zu dem Kürbis kommen Nüsse, knackig und lecker, die perfekte Kombination zu dem cremigen Kürbis.
Das Ganze kommt saftig daher, mit wärmenden Gewürzen und ist für das graue Novemberwetter ganz und gar perfekt!

Vor ein paar Jahren im Internet gefunden, habe ich das Rezept natürlich wieder fröhlich abgewandelt und nun noch einmal meinen neuen Unverträglichkeiten angepasst – was man dem Ergebnis so gar nicht anschmeckt!


Also, back sie Dir auch, meine

Kürbis-Riegel - ohne Gluten

Du brauchst für eine Form von etwa 16x23cm

Kruste & Boden
80g Haferflocken (bei Bedarf zertifiziert glutenfrei)
35g (Kokosblüten)Zucker
90g Butter
100g Nüsse, gern gemischt (bei mit Mandeln, Cashew, Haselnuss, Walnuss und Kürbiskerne)

Füllung
125g Frischkäse (lactosefrei, wenn nötig)
30g (Kokosblüten)Zucker
70g Kürbispüree (bei mir: Hokkaido; Wie? Kommt gleich)
Saft ¼ Zitrone
Abrieb ½ Zitrone (am besten Bio)
1 Ei
1 TL Zimt
¼ TL Vanille
½ TL Würzmischung aus Zimt, Muskat, Nelke (bei mir: ¼ TL Spekulatiusgewürz)

Zuallererst stellst Du das Kürbispüree her.
Dazu schneidest Du den Kürbis in Spalten, die entweder etwa 1 Stunde im Backofen bei etwa 180°C weich gebacken werden, oder aber mit einem Spritzer Zitronensaft in der Mikrowelle in etwa 4 Minuten gar gekocht.
So oder so, wenn der Kürbis weich ist, wird er mit einer Gabel zu einem Mus zerdrückt, mit Zitronensaft und –abrieb vermischt und darf erst einmal abkühlen.

Das Schlimmste ist geschafft.

Aus den Haferflocken stellst Du im Cutter in ein paar Sekunden ein grobes Mehl her. Dann kommen die restlichen Zutaten für die Kruste zum Mehl in den Cutter und werden miteinander gemischt. Lass das Messer nicht zu lange laufen, die Nüssen sollen nur in grobe Stücke zerteilt und nicht zu klein werden.
Zum Schluss noch einmal mit den Händen durchkneten und dann etwa 2/3 der Mischung auf dem Boden der Form gut andrücken.

Dieser Boden wird nun bei  175°C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten gebacken, bis die Mischung goldig aussieht und gut duftet.
Aus dem Ofen nehmen und kurz zur Seite stellen.

Während der Boden im Ofen ist, bereitest Du die Füllung zu.
Dafür werden die Zutaten einfach mit dem Mixer vermischt und anschließend mit den Gewürzen abgeschmeckt. Nimm lieber zuerst wenig Gewürze, da es schnell zu viel wird und taste Dich an den Geschmack, der Dir gefällt.

Die Füllung wird anschließend auf dem vorgebackenen Boden verteilt und das restliche Drittel der Nussmischung kommt als Brösel darüber.
Zurück geht’s in den Ofen und etwa 30-35 Minuten später  ist es vollbracht.

Jetzt kommt der schwierige Teil, das Warten.
Nach einem Tag ist alles gut durchgezogen, die Füllung hat sich gesetzt, der Boden bröselt nicht mehr und die Gewürze haben alles fein durchzogen.

Einfach in kleine Riegelchen schneiden und dann...genießen!


Das Spekulatiusgewürz passt hervorragend zu dem Kürbis und macht die Riegel doch sehr weihnachtstauglich. Investier bitte ein bisschen mehr Geld in gute Gewürze, Du wirst den Unterschied schmecken und auch viel weniger Gewürz brauchen.


Natürlich kannst Du die Gewürze ersetzen, wie Du magst, ebenso mit den verwendeten Nüssen/Kernen experimentieren. Statt des Zitronensaftes würde sicher auch Orangen- oder Mandarinensaft funktionieren, der Frischkäse kann durch Saure Sahne ersetzt werden...Du siehst, es gibt jede Menge Möglichkeiten, dieses Rezept zu Deinem Liebling werden zu lassen.
Nur das Warten, das muss wohl sein...

Wie geduldig bist Du?

Liebst,
Sabine

Samstag, 16. November 2013

Freitagsfunde {26}

Liebes, leider wieder ein bisschen verspätet kommen sie hier, die Freitagsfunde. Mein Freitag war voll und schön und so ganz ohne jede Pause – ich hoffe, bei Dir war es mindestens ebenso gut :-)!

Wollen wir?



SO hübsch und in allen erdenklichen Varianten zu gestalten! Kann es noch besser kommen? Es KANN, Liebes...nämlich als Freebie:

Was für eine herrliche Idee! Bist Du dabei?

Und noch ein wunderhübsches Freebie, Weihnachten kann kommen!
HIER

Das Gute an dem verspäteten Post – ich kann Dir das noch zeigen:

Das sieht gut aus...und kommt gleich auf die nach unten offene to-bake-Liste...

Ich freue mich, am Wochenende ein Herzensprojekt weiter voranzubringen, das ich hoffentlich bald mit Dir teilen kann, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen, gutes Essen und den einen oder anderen Sonnenstrahl.

Was liegt Dir am Herzen?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 14. November 2013

Neue Freunde

Was fällt Dir spontan ein, wenn Du Rotkohl im Supermarkt siehst?
Ich meine nicht die Gläser mit dem fertig vorbereiteten Kohl, sondern diese hübschen rot-blauen Kohlköpfchen, die in der Gemüseabteilung wohnen, bis sie adoptiert werden.
Die wesentlich vielseitiger sind, als Du denkst und viel einfacher zuzubereiten, als Du fürchtest.
Ehrlich.


Was also fällt Dir dazu ein?
Klassischer Rotkohl vielleicht? So etwas Schweres mit Klößen?

Hmm...mir fiel heute ganz etwas anderes ein.
Basilikum und Parmesan und Reis nämlich.
Klingt verrückt?
Schmeckt verrückt-gut, Liebes!

Und die Farbe erst...himmlisch!


Die Kombination aus Rotkohl mit seinem leicht erdigen Geschmack und dem pfeffrigen Basilikum ist wunderbar - tatsächlich sind sie neue beste Freunde –, und der Parmesan verbindet cremig-würzig alle Zutaten zu einem wunderbaren Gericht.
Einem Gericht übrigens, das schön durchwärmt und das Beste ist gegen diese nass-graue Novembersuppe.

Wollen wir?


Rotkohlrisotto

Du brauchst pro Person:

½ Zwiebel
100g Rotkohl, geputzt
1 Hand voll Risottoreis
½ Glas Weißwein
400-500ml kräftige Gemüsebrühe
kleines Stück Ingwer
1-2 Nelken

Stich Butter
20g frisch geriebenen Parmesan

Du stellst Dir zu Beginn die Brühe griffbereit neben den Herd.

Die Zwiebel wird in feine Würfel geschnitten und in Olivenöl glasig gebraten.

In der Zeit schneidest Du den Rotkohl in möglichst feine Streifen und gibst ihn dann zu den Zwiebeln.
Ich habe das Ganze kurz angebraten, dann mit wenig Wasser abgelöscht und etwa 4 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl anfing, weich zu werden und das Wasser verkocht war. Dabei habe ich Ingwer und Nelken, in einem zugeknoteten Teefilter mitkochen lassen und nach diesen 4-5 Minuten gleich wieder herausgenommen. Die Zeit reicht, um dem Rotkohl Würze zu geben, ohne, dass Ingwer oder Nelken am Ende dominant zu schmecken wären.

Dann kommt der Risottoreis dazu und wird so lange mitgebraten, bis die einzelnen Reiskörner glasig aussehen.
Sobald das der Fall ist, wird alles mit dem Weißwein abgelöscht.

Jetzt beginnt das große Rühren, je besser Du das machst, desto cremiger wird das Risotto durch die austretende Stärke.

Also, bitte rühren und sobald der Weißwein verkocht ist, kommt schöpflöffelweise die Brühe zum Risotto. Weiter rühren, bis die Flüssigkeit weg ist, dann wieder eine Schöpflöffelladung Brühe dazu und so weiter und weiter und weiter.

Nach etwa 15-20 Minuten solltest Du anfangen, zu probieren, ob Dir der Reis weich genug ist. Bissfest sollte er auf jeden Fall bleiben.
Achte dabei auf jeden Fall darauf, dass noch etwas Flüssigkeit im Risotto ist, wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist.

Nun werden nur noch Butter und Parmesan untergerührt, gerade so lange, bis sich Beides aufgelöst hat.
Erst jetzt solltest Du das Risotto abschmecken, der Parmesan bringt recht viel Salz mit und wenn Du vorher würzt, wird’s schnell auch zu viel.


Am Ende das Risotto auf einen Teller schwappen lassen (Risotto soll sich wie eine Welle über den Teller bewegen, also nie zu trocken sein), mit einigen Basilikumblättchen bestreuen und sofort warm genießen – am besten mit einem Schlückchen Weißwein.
Himmlisch!


So, Liebes – was fällt Dir zu Rotkohl ein?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 13. November 2013

Überraschend anders

Liebes, heute habe ich wieder einmal ein Rezept für Dich hervorgekramt. Ein weiterer Klassiker in meiner Familie, wenn auch noch gar nicht soo lange im Repertoire.
Eigentlich mal ein aus der Not heraus im Internet gefundenes Rezept, um ablaufenden Quark zu retten, ist das Rezept ganz fix ein all-time-favourite geworden.
Das Beste daran?
Da kommt ohnehin kein Mehl rein, um’s Gluten muss ich mir also schon mal keine Sorgen machen.

Das Rezept ist etwas überraschend, stellt es doch einen guten Klassiker auf den Kopf.
Gut so, wo wir doch gestern erst bei der Schönheit von Neuem waren ;-)!


Heute habe ich diesen Familienklassiker zum ersten Mal mit meinem neuen besten Freund, dem Kokosblütenzucker, gebacken und weil ich ja nichts mehr gewöhnt bin, wurde auch gleich die Zuckermenge reduziert.
Die gute Nachricht: Das hat dem Ergebnis nicht geschadet, nur etwas anders als gewohnt sehen sie aus, meine heiß geliebten, saftig-lockeren


Käsekuchenmuffins

Für 12 Stück brauchst Du:

500g (Mager)Quark (lactosefrei wenn nötig)
120g (Kokosblüten)Zucker (bei mir: 80g)
100g weiche Butter
2 Eier
1 Packung Vanillepuddingpulver (bei mir 35g glutenfreie Stärke und frische Vanille)
2 EL (Reis)Grieß

Die Butter wird mit dem Zucker schaumig gerührt, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben.
Dann werden die Eier untergerührt, bis alles schaumig ist.

Der Quark kommt dazu und dann werden die trockenen Zutaten untergemischt, dabei sollten sich keine Klümpchen bilden.

Der Teig kommt nun in eine gefettete Muffinform und wird im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze in etwa 40 Minuten goldbraun gebacken.

TIPP: Die guten Küchlein haben die schlimme Angewohnheit, arg in der Form zu kleben. Ich verwende deshalb gern Muffinpapierförmchen, die ich in die Backform stelle – und wenn ich keine Förmchen zur Hand hab (so wie heute), dann ist Pergament- oder Butterbrotpapier eine wunderbare Alternative.


Das war es auch schon!

Die Muffins sind extrem schnell zubereitet und damit auch perfekt, wenn Besuch kommt.
Ich habe Dir in Klammern meine Anpassungen angegeben, mit normalem Zucker, Weizengrieß und Vanillepuddingpulver werden sie ebenso wunderbar und schauen sogar noch etwas besser aus. Der Kokosblütenzucker ist nämlich schon in der braunen Version sündhaft teuer, gebleicht gibt es ihn zu kaufen, aber 250g für 16,90€ (!) war mir die Optik dann doch nicht wert ;-)...


Übrigens schmecken die kleinen Küchlein auch wunderbar mit warmem Obst, heiße Kirschen eignen sich da zum Beispiel sehr – und mit ein bisschen Zimt verfeinert, wäre das auch schon ein wunderbar vorzubereitendes Dessert für Weihnachten.


Welche Klassiker schlummern in Deinen Schubladen?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 12. November 2013

Himmelsschau

Gestern habe ich auf dem Heimweg dieses besondere Geräusch gehört. Heisere Rufe, urtümlich und einfach nur schön.
Wildgänse, auf dem Weg in den Süden.

Ich liebe ihre Rufe und bekomme regelmäßig im Herbst und Frühjahr Gänsehaut, wenn ich in den Himmel schaue und, begleitet von eben diesem Geräusch, die Vögel im schönsten Formationsflug sehe.

HACH!

So, das ist schön und besonders, aber wieso erzähle ich Dir das?

Naja, Du weißt, dass ich aufmerksam durch die Welt laufe.

Und so habe ich natürlich bemerkt, dass ich weit und breit die einzige war, die den Kopf in den Nacken gelegt und in den Himmel geschaut hat.
Mehr noch, ich bin von diversen Leutchen komisch angeschaut worden, weil ich lächelnd in den Himmel geguckt habe – aber Du musst jetzt nicht denken, dass sich auch nur einer dieser Komisch-Schauer die Mühe gemacht hätte, nachzusehen, WAS mich so freut.
Nö.
Wozu auch?

Naja...um etwas Wunderschönes mitzuerleben, zum Beispiel.

Und da fing es in meinem Kopf an zu rattern.

Wie oft wohl verpassen wir etwas Wunderschönes, erleben es einfach nicht mit, weil wir den Kopf nicht in den Nacken legen?
Weil wir uns nicht umdrehen, immer den gleichen Weg nehmen, stets rechts um die Ecke biegen?
Weil wir nicht nur unseren Körper in den ewig gleichen Bahnen durch die Welt bugsieren, sondern auch unseren Kopf, unseren Geist ungern in unbekanntes Terrain bewegen?

Tja...eben.
Es wird wohl eine Menge sein!
Viel zu viel, versteht sich!

Hast Du das schon mal erlebt, dass Du spontan etwas anders gemacht hast und gleich durch etwas unerwartet Schönes belohnt wurdest?

Nichts Großes, Liebes, denk an kleine Dinge.
Du bist dann doch mal links um die Ecke gebogen und hast diesen entzückenden kleinen Blumenladen entdeckt. Oder bist einer alten Freundin in die Arme gelaufen.
Du bist in einem Supermarkt gelandet, in dem Du nie einkaufst und siehe da – das leckere Produkt, dass Du doch sonst nur im Urlaub gefunden hast, da steht es doch!
Diese Dinge meine ich.

Wenn Du darauf achtest, wirst Du feststellen, dass das Ausprobieren von Neuem quasi eine eingebaute Reward-Funktion hat. Es passiert so oft etwas Schönes, wenn Du die ausgetretenen Alltagswege kurz mal verlässt.

Das liegt zum Einen daran, dass wir immer dann besonders aufmerksam sind, wenn wir etwas Neues tun.
Unser Hirn hüpft dann auf und ab vor Freude und saugt alles in sich auf. Lernt, ist interessiert und aufnahmebereit.
Neues zu tun, macht also nicht dümmer ;-).

Zum Anderen geben wir so aber auch Schönem erst die Chance, in unser Leben zu treten.

Wenn Du möchtest, dass Dir das Alltägliche passiert, dann verhalte Dich alltäglich.
Auch darin liegt oft etwas Schönes, nur sehen wir es häufig gar nicht mehr.
Kenn wir ja schon.
Langweilig.

Wenn Du möchtest, dass Du etwas Schönes erlebst, dass nicht alltäglich ist, nun...dann tu etwas Neues.
Verhalte Dich nicht alltäglich, halte Augen und Geist offen und freue Dich an dem, was kommt.
Sei offen und mutig und laufe lächelnd darauf zu.

Sicher gibt es keine Garantie dafür, dass etwas Neues automatisch immer etwas Gutes ist. Dass nur Schönes und nichts anderes kommt.
Natürlich kann in der Straße links um die Ecke auch einfach nur eine nichtssagende, hässliche Straße sein. Aber weißt Du’s?
Eben.

Schon das Ausprobieren an sich ist aber etwas Schönes, etwas Neues zu tun, ist bereits die Belohnung.
Und es macht auch nicht dümmer, wir erinnern uns ;-).

Neues zu tun, das ist manchmal etwas unbequem. Weil wir nicht einfach automatisch tun, was wir eben immer tun.
Rechts um die Ecke biegen, zum Beispiel.
Wenn Du etwas anders machst, dann bist Du konzentriert, Du bist wach und das ist eben das ganze Gegenteil von alltäglich-schläfrig. Spannend, findest Du nicht?

Liebes, etwas Neues zu tun, das muss nicht immer die ganz Große Tat sein. Das klingt so beeindruckend, kann aber in ganz kleinen Dingen liegen.
Den Kopf einfach mal in den Nacken legen, wenn jemand den Himmel anlächelnd an Dir vorbeigeht.
Und vielleicht siehst Du dann noch ein paar Wildgänse im Formationsflug. Grüß sie von mir.

Also, wann schaust Du in den Himmel?

Liebst,
Sabine

Freitag, 8. November 2013

Freitagsfunde {25}

Liebes, bevor wir beide ins Wochenende hüpfen, habe ich hier noch die Freitagsfunde für Dich – diese Woche auch am richtigen Tag ;-).

Wie immer hoffe ich, dass etwas für Dich dabei ist!



Es geht los mit einer Verlosung, bei dem Preis musste der link einfach aufgenommen werden

Das Wetter lädt eindeutig ein zu warmen Süppchen – und die Farbe macht im Handumdrehen beste Laune!
HIER

Hach, so viele schöne Ideen – jetzt fehlt mir nur noch der Raum dazu...

...was ich da als erstes machen würde, hab ich auch schon gefunden! Genau das Richtige für kleine Cowboys und Cowgirls und vielleicht ja eine gute Idee für Weihnachten?

Und zu guter Letzt noch ein hübsches Rezept – das sicher genau so gut schmeckt, wie es ausschaut :-)!

Dieses Wochenende freue ich mich auf eine schöne Feier, ein liebes Wiedersehen, auf den Lieblingsmenschen und vielleicht auch auf eine Regenpause.

Worauf freust Du Dich?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 7. November 2013

Unterwegs in...

...Bayern, wo’s am Schönsten ist

Liebes, heute nehme ich Dich einfach an die Hand und hüpfe mit Dir durch Raum und Zeit, besser gesagt einen guten Monat zurück und nach Bayern.

Ja, ich habe mal erwähnt, dass mir Berge nicht so richtig viel geben und das ist auch so – aber ich schaffe es dann doch zu erkennen, wenn ich etwas Schönes vor mir hab ;-).


Und blaue Berge, in leisem Dunst, das ist schön.
Echt.


Heute geht es also an die Kampenwand, sogar auf die Kampenwand – keine Sorge, es fährt eine Seilbahn hoch ;-).


Oben hast Du dann einige Möglichkeiten:


Du kannst Dich nach ein paar Metern in einen Gasthof setzen und bei einem Kaffee oder Weißbier oder was-auch-immer die Aussicht genießen.
Hm, nö – dafür fahr ich nicht hoch ;-).

Du kannst den Sportler in Dir entdecken und zusammen mit vielen, vielen anderen die letzten Meter zum Gipfel hinaufkraxeln.
Mir war das zu steil und offen gesagt auch zu voll.

Du kannst es auch NOCH sportlicher haben und in den Felsen klettern gehen.
Ähm....ja. Ich kenn meine Grenzen ;-)!

Du kannst es aber auch dem Lieblingsmenschen und mir nachmachen und, ausgerüstet mit ordentlichen Wanderschuhen, einmal um den Gipfel herum laufen. Das ist stellenweise  ziemlich steil, aber auch ohne wahnsinnige Klettererfahrung gut zu meistern, den Weg gehen nicht sehr viele Leute (oder wir hatten an dem Tag nur Glück ;-) ), Du hast von Alpwiesen, über Felsen bis zu dichtem Wald einfach alles auf dem Weg liegen und immer wieder schönste Ausblicke

.

Und ja, das ist einfach nur schön!


Ich freu mich noch ein bisschen an den Erinnerungen.
Woran freust Du Dich?

Liebst,
Sabine